"Big Points" für Apetlon

Zum Abschluss der 27. Runde der II. Liga Nord begegneten sich der SC Apetlon und der SC Grafik & Design Schlögl Trausdorf zu einem klassischen "Sechs-Punkte-Spiel" im Abstiegskampf. Während die Heimelf von Trainer Zoltan Fekete vor einem Muss-Sieg stand, hatten die Trausdorfer nach zwei Siegen die Chance, mit einem weiteren "Dreier" den Klassenerhalt fast schon in trockene Tücher zu bringen. Letztendelich war es einseitige Partie, in der die Fekete-Elf mit 3:0 klar die Oberhand behielt und mit dem dritten Zu-Null-Heimsieg in Folge die Chance auf den Klassenerhalt wahrte.

 

Fekete-Elf mit Blitzstart

Den Hausherren war von Beginn an der Wille, das Match unbedingt gewinnen zu wollen, deutlich anzumerken, während die Trausdorfer eher passiv agierten. Bereits in Minute fünf wurde die aggressive Fekete-Elf für ihren bedingungslosen Einsatz mit dem Führungstor belohnt, als Edwin Loos nach einer Balleroberung einen Pass schlug, Robert Tschida das Leder durchließ und Stefan Wegleitner auf 1:0 stellte. Mit der Führung im Rücken blieben die Heimischen fortan am Drücker, bestimmten das Geschehen und hatten Spiel und Gegner jederzeit unter Kontrolle. Nach 35 Minuten die Vorentscheidung. Nach einem Aufsetzer von Werner Icelly sprang einem Trausdorfer Verteidiger im eigenen Strafraum der Ball an die Hand. Schiedsrichter Binder zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Kapitän Tschida ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Elfmeter zum 2:0-Pausenstand.

 

Apetlon auch in Durchgang zwei am Drücker

Auch nach dem Wiederbeginn setzten zumeist die Apetloner die Akzente, fanden die Gäste in den gesamten 90 Minuten nicht wirklich ins Spiel. Die Elf von Trainer Andreas Hermann kombinierte im Mittelfeld ab und an gefällig, die Trausdorfer waren jedoch in der Offensive harmlos und fehlte den Aktionen zudem der Nachdruck. Ganz anders die Fekete-Elf, die beherzt um den Sieg kämpfte  und nach gut einer Stunde zum entscheidenden Schlag ausholte, als nach einem gut vorgetragenen Angriff der Ball über Wegleitner zu Icelly kam, der das Leder am herauseilenden Gästegoalie Christopher Barilich vorbeilegte und zum 3:0-Endstand einschob.

 

Robert Thüringer, Sektionsleiter SC Apetlon:
"Wir mussten gewinnen, wäre ein Unentschieden zu wenig gewesen. Unsere Mannschaft konnte nahtlos an die guten Leistungen in den letzten Heimspielen anknüpfen, war in den gesamten 90 Minuten die klar bessere Mannschaft und hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen.  Trotz des Sieges stehen wir nach wie vor auf einem Abstiegsplatz, die steigende Formkurve stimmt uns jedoch für die letzten Spiele zuversichtlich."

 

Günter Schlenkrich

 

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