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Gattendorf trotz Verletzungspech mit solider Bilanz

Eine leicht turbulente Hinrunde in der II.Liga Nord hat der SC Gattendorf hinter sich. Obwohl man von Beginn weg nicht wirklich gesegnet war, was Verletzungen anbelangt, konnte man am Ende den achten Platz in der Tabelle für sich beanspruchen, man weißt dabei eine ausgeglichene Bilanz vor. Coach Mag. Didi Bader hat zudem das Problem zur Tugend gemacht, Gattendorf agierte in manchen Spielen mit sieben Gattendorfern am Feld, was durchaus beachtlich ist!

 

Vier Siege, Vier Remis und Vier Niederlage – ausgeglichener könnte die Bilanz der Nordburgenländer kaum sein! Die Ergebnisse sprechen also für sich, es waren teils dicke Überraschungen dabei wie der Sieg in Wimpassing, allerdings auch Ausrutscher gegen Apetlon, wo man nur remisierte. Dennoch ist man in Gattendorf nicht unzufrieden:“ Aufgrund der vielen Verletzungen und der Tatsache, dass wir quasi ohne Stürmer gespielt haben, bin ich zufrieden. Man muss auch sagen, dass sich die Burschen wirklich voll aufgeopfert haben“, so Trainer Didi Bader.

Er spielt dabei vor allem auf die Verletzungen von Stürmer Lukas Hutta und Norbert Schalling an, die dem Offensivspiel der Gattendorfer normalerweise ihren Stempel aufdrückten. Als Alternative war oftmals Daniel Weinhandl vorne zu finden, er machte seine Sache wirklich gut und konnte auch als Stürmer überzeugen. Auch im Tor wurde ein Wechsel vollzogen, der junge Lukas Bader-Stifter löste Christian Weidinger ab und erledigte seine Sache ebenso sehr gut. Umschauen muss man sich dennoch um einen zweiten Goalie, denn Kemal Yatar wird fürs Frühjahr wohl etwas kürzer treten. 

Blick nach vorne gerichtet

Der Blick der Gattendorf ist definitiv nach vorne gerichtet. „Wir wollen uns schon nach oben orientieren, wissen aber, dass wir mit einem Auge auf Unten schielen müssen“, so Bader. Man hat derzeit zwar genug Polster auf einen der unteren Ränge, doch wie man weiß kann es im Fußball bekanntlich sehr schnell gehen.

Schnell gehen bei einem Re-Start für den Sport könnte es leider nicht gehen, befürchtet Bader. „Ich bin der Meinung, dass der Sport eine Lösung sein kann und nicht das Problem in dieser Pandemie ist“. Damit steht er wohl definitiv nicht alleine dar, es bleibt zu hoffen, dass eine Öffnung des Sports bald greifbar ist.