SV Rechnitz: Ein neuer Trainer soll den Klassenerhalt sichern

Die Talfahrt des SV Rechnitz in der II. Liga Süd begann bereits im Frühjahr 2019, man war eine der schlechtesten Mannschaften der Rückrunde. In der Herbstsaison setzte sich der Abwärtstrend fort und nun ist man nach den Verlustpunkten gerechnet auf dem letzten Tabellenplatz. Der Langzeittrainer Peter Farkas wurde abgelöst, ihm folgte als Übergangslösung Manfred Köck auf dem Trainerstuhl, es gab zwar eine Aufwärtstendenz, aber man blieb weiterhin im Tabellenkeller stationiert.

Konnten nie mit der kompletten Mannschaft antreten.

 Wie sieht Obmann Martin Vörös die momentane Situation: „Ich möchte die Herbstsaison als sehr durchwachsen bezeichnen, geschuldet auch den vielen  verletzten- und erkrankten Spielern, die wir zu beklagen hatten und darum konnten wir  in der Herbstsaison nie mit der kompletten Mannschaft spielen. Dazu kam, dass wir im Frühjahr 2019 relativ schlecht trainiert haben, da war irgendwie die Motivation nicht mehr vorhanden und das führte auch dazu, dass wir nach der 6. Runde in diesem Herbst unseren Langzeittrainer Peter Farkas, der elf Jahre bei uns war, entlassen haben. Er war mit der Zeit zu gut zu der Mannschaft, er hat die Zügel schleifen lassen, die Spieler haben sich zu viel erlaubt. Wir haben ihn trotzdem halten wollen, aber es hat dann im Herbst doch nicht mehr funktioniert. Mit Manfred Köck als Übergangslösung ist es ein bisschen besser geworden, das Training wurde intensiver und die Kraft ist bei den Spielern langsam zurückgekommen, außerdem kehrten viele wiedergenesende Spieler in die Kampfmannschaft zurück. Im Winter haben wir dann einen neuen Trainer geholt, Rene Varga, der zuvor ASKÖ Rotenturm/Oberwart trainiert hat.

Vier Legionäre wurden ausgetauscht

War der SV im Winter am Transfermarkt tätig und wann wurde mit dem Training begonnen: „Ja, wir haben vier Legionäre ausgetauscht, ich bin überzeugt davon, dass die Neuen eine Verstärkung für unseren Mannschaft sind. An einem Hallenfußballturnier haben wir nicht teilgenommen, weil die Mannschaft und ich keine großen Fans von dem Bandenzauber sind. Mit dem Training haben wir in der zweiten Januarwoche begonnen und wir werden vier Vorbereitungsspiele absolvieren“ sagt der Obmann.

Was sind ihre Erwartungen für das Frühjahr: „Das die neuen Legionäre das bringen, was wir uns erhoffen und erwarten, die ersten beiden Heimspielen gewinnen und die Abstiegszone schnell verlassen, denn der Abstand zum Tabellenplatz 12 sind nur drei Punkte“ so Martin Vörös abschließend.

 

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