Paukenschlag – zwei Trainerwechsel im Tabellenkeller

Man konnte er befürchten und vorausahnen, dass nach den Niederlagen am Wochenende in der II. Liga Süd die Zeit der Trainer beim SV Stegersbach und USV Rudersdorf abgelaufen ist. Besonders der Sturz des letztjährigen Herbstmeisters Stegersbach auf den vorletzten Tabellenplatz mit 0:8 Punkte und 0:9 Tore ist für viele Anhänger unbegreiflich und nicht nachvollziehbar.  Der USV steht auf dem letzten Tabellenplatz, auch mit 0:8 Punkten und ein Torverhältnis von 3:15. Die Verantwortliche beider Vereine haben unisono verlautbaren lassen, dass kein schlechter Fußball gespielt wurde, aber die Spiele wurden trotzdem verloren. Und wie es im Fußball immer schon so gewesen ist, steht man im Tabellenkeller, dann hat man auch keine Fortune.

SV Stegersbach, der tiefe Fall in den Tabellenkeller

Hatte man in der letzten Saison noch den Herbstmeistertitel errungen, so steht man nun sage und schreibe nach 4 Runden mit null Punkte und Tore am vorletzten Tabellenplatz. „Vor Corona hatten wir drei wertvolle Spieler verloren, dann kamen noch Verletzungen hinzu, das konnten wir leider nicht kompensieren, obwohl der Trainer eine hervorragende Arbeit geleistet hat, und in drei vergangene Begegnungen waren wir die bessere Mannschaft, aber es hat der letzte Pass, der richtige Schuss aufs Tor gefehlt. Mir tut es persönlich sehr leid, dass wir uns von Lukacs Tihamer trennen mussten, denn er konnte sehr gut mit jungen Spielern arbeiten. Aber zu einem gewissen Zeitpunkt muss man die Reißleine ziehen und logischer Weise auf Trainersuche gehen. Wir mussten in dieser Situation reagieren und hoffen, mit einem neuen Trainer neue Impulse setzen zu können. Wir stehen schon mit einigen Trainern in Verbindung und hoffen, den Neuen nächste Woche präsentieren zu können“ so der Sportliche Leiter Joachim Poandl, SV Stegersbach.

USV Rudersdorf, ohne personellen Veränderungen abgestürzt

Für die neue Saison gab es in Rudersdorf kaum personelle Veränderung, es war fast dieselbe Mannschaft auf dem Platz, welche in der letzten Saison einen guten Mittelfeldplatz in der Tabelle belegt hat. Am Sonntag, nach der Heimniederlage gegen Rotenturm/Oberwart setzte man sich zusammen und kam laut Obmann Peter Hallemann zu folgendem Entschluss: „Harald Bacher hatte das Gefühl, dass er nicht mehr bei der Mannschaft ankommt, sie akzeptieren seine Entscheidungen nicht mehr und es besser wäre besser, wenn ein frischer Wind das erloschen Feuer wieder entfachen könnte. Wir kamen dann zum Entschluss, unseren Mittelfeldmotor Danijel Vincelj vorrübergehend als Spielertrainer einzusetzen und sollte diese Lösung in naher Zukunft Erfolg haben, dann kann es zu einer langfristigen Zusammenarbeit kommen.“ ließ der Obmann verlauten.

Für Trainer Harald Bacher war es nicht leicht, nach fünf Jahre als Cheftrainer sein Amt zurückzulegen, dazu der Kommentar vom Trainer:“ Beim Zusammentreffen am Sonntag habe ich gemerkt, dass das Vertrauen vom Verein  nicht mehr vorhanden war, und ich mir das nicht antun wollte, jedes Wochenende um den Job zittern zu müssen und dann sind wir zum Entschluss gekommen, dass wir uns trennen werden. Wenn ich gespürt hätte, dass der Verein zu 100% hinter mir steht, dann hätte ich weitergemacht.“ so der Trainer abschließend.

 


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