Kukmirn will weg vom Tabellenende

kukmirn svBeim SV Kukmirn war man in den vergangenen zwei Jahren immer im Abstiegskampf verwickelt, jedoch schaffte man es beide Male, in der II. Liga zu verbleiben. Warum man sich so schwer getan hat und aus welchen Gründen sich in dieser Saison alles ändern soll, darüber hat unterhaus.at mit Sektionsleiter Markus Zach gesprochen. Ob Kukmirn auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen hat und welche Ziele man sich gesteckt hat, Antworten darauf gibt es im nachstehenden Interview.

Umbruch brachte Schwierigkeiten

Die Gründe für das schlechte Abschneiden in den letzten beiden Saisonen liegen für Sektionsleiter Markus Zach klar auf der Hand: "Vor drei Jahren haben viele Spieler den Verein verlassen oder die Karriere beendet, wir haben versucht, diese Verluste mit jungen Nachwuchskickern zu kompensieren, aber jetzt nach zwei Jahren mussten wir uns eingestehen, dass dieser Plan nicht aufgegangen ist. Daher mussten wir uns für die kommende Saison etwas einfallen lassen und so hat es kadermäßig doch weitreichende Veränderungen gegeben, insgesamt haben uns sieben Spieler verlassen und wir können auf acht Neuzugänge bauen."

Zielsetzung für die neue Saison

Aufgrund der zahlreichen Veränderungen, die der SV Kukmirn über den Sommer hinsichtlich des Kaders durchgemacht hat, hofft man doch, in dieser Saison etwas besser abschneiden zu können, so Sektionsleiter Zach im weiteren Verlauf des Gespräches: "Wir wollen unter die ersten sechs Teams kommen, obwohl sich natürlich alle Mannschaften teilweise gut verstärkt haben." Aber auch da steht man sicherlich nicht hinten nach, denn immerhin konnte mit Patrick Berger ein ehemaliger Profi von Hartberg geholt werden, außerdem stehen mit Martin Greimel und Matthias Dürnbeck zwei Spieler bei Kukmirn unter Vertrag, die Landesliga-Erfahrung aufweisen. Außerdem kann man auch auf einen der besten Innenverteidiger des Landes zurückgreifen, denn Dejan Sirakov konnte von Fürstenfeld geholt werden. Nun gilt es nur noch, aus den vielen neuen Charakteren eine Mannschaft zu formen.

Gute Vorbereitung

Mit dem Ausgang der bisherigen Testspielen und der Trainingsbeteiligung zeigt sich Sektionsleiter Markus Zach überaus zufrieden: "Wir hatten zuerst einige unterklassige Gegner, die wir klar besiegen konnten. Aber auch gegen höherklassige Vereine hat sich die Mannschaft gut geschlagen, so waren wir zum Beispiel im Spiel gegen Güssing über weite Strecken die bessere Mannschaft, obwohl wir am Ende mit 1:2 verloren haben."

Gute Ansätze für erfolgreiche Saison

"Die Mannschaft ist sicherlich um einiges kompakter geworden, als wir es noch im letzten Jahr waren, die jungen Kicker müssen einfach von ein oder zwei Routiniers geführt werden und so erhoffen wir uns schon, dass wir unser Ziel erreichen können", betont Sektionsleiter Zach noch am Ende des Gespräches. Außerdem stehe man in der Defensive gut und mit Patrick Berger hat man eine Offensivkraft gefunden, die im gegnerischen Strafraum für Furore sorgen soll.

von Almut Smoliner

 

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