Eberau vertraut größtenteils auf das Team der letzten Saison

eberau svBeim SV Eberau ist man gespannt auf die neue Saison, die einige Veränderungen seitens des Verbandes mit sich gebracht hat. Mit Pressesprecher Alfred Ranftl wagte unterhaus.at einen kurzen Blick zurück, aber auch die Zukunftsperspektiven des SV Eberau werden dargelegt. Wie sich die Mannschaft kadermäßig verändert hat und wer die Favoriten in der II. Liga Süd sind, auch auf diese Fragen konnte unterhaus.at Alfred Ranftl die eine oder andere Antwort entlocken.

Probleme am Ende der Saison

"Wir sind mit dem Ziel in die abgelaufene Meisterschaft gegangen, dass wir um den Titel mitspielen wollen und das ist uns auch ganz gut gelungen, leider konnten wir die Form aber nicht bis zur letzten Runde aufrechterhalten, sondern sind zwei Runde vor Schluss eingebrochen, trotzdem darf man mit dem dritten Platz nicht unzufrieden sein", wagt Pressesprecher Alfred Ranftl einen Blick zurück.

Kader hat sich wenig verändert

Aufgrund der Tatsache, dass man am Ende mit der Saison im Großen und Ganzen doch recht zufrieden war, hat sich die Mannschaft nur wenig verändert: "Aus dem engsten Kader mussten wir nur drei Abgänge verkraften, dafür wurden vier neue Spieler geholt, die aber alle aus unteren Klassen beziehungsweise aus der Umgebung kommen und ich denke, dass wir damit die Abgänge sehr gut kompensiert haben, die Qualität des Teams passt", gibt sich Pressesprecher Ranftl optimistisch. Wichtig ist auch, dass das System des Trainers langsam aber sicher zu greifen beginnt. "Außerdem wollen wir weiterhin Spieler aus der Umgebung einsetzen, so laufen meistens fünf Stammspieler aus Eberau auf und diese Philosophie wollen wir weiterhin beibehalten", betont Ranftl im weiteren Verlauf des Telefoninterviews.

Zielsetzung für dieses Jahr

Der SV Eberau will eigentlich dort anknüpfen, wo man in der letzten Saison aufgehört hat: "Wir haben uns vorgenommen, unter die Top drei zu kommen, aber das wird natürlich kein einfaches Unterfangen, denn immerhin spielen 18 Vereine in unserer Liga, darunter Kaliber wie Pinkafeld oder Wiesfleck, beides Topmannschaften, die sich auch gut verstärkt haben", erklärt der Pressesprecher des SV Eberau.

Vorbereitung sehr kurz

Laut Alfred Ranftl ist die Vorbereitung oftmals recht schwer einzuschätzen, sie war diesmal außerdem sehr knapp bemessen. Des Weiteren hat Eberau zwar meist gegen höherklassige Vereine Testspiele absolviert, allerdings waren selten alle Spieler anwesend, so ist es schwer, sich eine Meinung zu bilden. Aber ein Erfolgserlebnis stimmt alle in Eberau zuversichtlich, denn in der 1. Runde des Raiffeisen-Cups im Burgenland konnte die Elf aus Jennersdorf, die immerhin in der Burgenlandliga spielt, mit 2:0 in die Schranken verwiesen werden. Am Ende betont Alfred Ranftl noch, dass besonders die Kameradschaft des Teams als Stärke zu werten ist, es gibt keine Topstars, sondern alle Spieler stehen auf einer Ebene.

von Almut Smoliner

 

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