Güttenbach fällt nach der 0:3-Pleite gegen formstarke Rudersdorfer auf den letzten Platz zurück

Nachzügler SV Güttenbach empfing mit dem USV Rudersdorf eines der besten Frühjahresteams in der II. Liga Süd. Die Gäste konnten auch diesmal überzeugen, weshalb sich die Güttenbacher mit 0:3 geschlagen geben mussten und damit auf den letzten Platz zurückfallen. Die Rudersdorfer liegen nach diesem Sieg bereit auf dem starken fünften Platz.

 

Von Beginn an traten die formstarken Gäste weitaus aktiver auf und übernahmen das Kommando in der Partie. Nach nur sieben Minute brachte Stefan Deutsch nach einer wunderschönen Aktion die Rudersdorfer mit 0:1 in Führung, indem er den gegnerischen Torwart überhob. Danach schalteten die Gäste etwas zurück, wobei die Güttenbacher einfach nicht ins Spiel fanden. In der 23. Minute hatte Deutsch erneut eine gute Chance, verfehlte aber das Tor. Erst nach rund einer halben Stunde hatten die Güttenbacher die erste richtige Tormöglichkeit, welche jedoch ungenutzt blieb. Rudersdorf überzeugte vor allem auch mit einer sehr kompakten sicheren Defensive. Beide Teams versuchten es des oft über lange Bälle, welche jedoch selten ankamen. Vor der Pause kam es deshalb zu keinen nennenswerten Szenen mehr, weshalb es vorerst beim 0:1 blieb.

Rudersdorfer mit einer souveränen Leistung

In die zweite Halbzeit startete Rudersdorf wieder weit engagierter und war um eine Klasse besser als die unterlegenen Hausherren. Gleich zu Beginn hatten Zoccali und Deutsch zwei Top-Möglichkeiten, wobei sich der Güttenbacher Goalie auszeichnen konnte. In Minute 55 sorgte schließlich abermals Stefan Deutsch nach einem Eckball mit einem Traumtor für das 0:2. Der wurde per Kopf aus dem Strafraum befördert und von ihm Volley mit einem platzierten Schuss versenkt. Im weiteren Verlauf verlagerten sich die Rudersdorfer aufs kontern und verwalten der Partie, während die Gastgeber nur schwer ins Spiel fanden. In Minute 71 konnte Alberto Sinani schließlich einen zügigen Konter zum 0:3 abschließen und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. In der Schlussphase ließen die Rudersdorfer nichts mehr anbrennen, ließen keinen Gegentreffer mehr zu und sicherten sich damit einen souveränen Sieg. „Wir sind vor allem hinten sehr sicher gestanden und haben eine sehr kompakte Leistung abgeliefert, was schließlich mit drei Punkten belohnt wurde“ hält der siegreiche Rudersdorf-Trainer Peter Damhösl fest.

 

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