Nullnummer – Deutsch Kaltenbrunn und Jennersdorf liefern torloses Bezirksderby

In der 27. Runde der 2. Liga Süd fand das Bezirksderby zwischen dem SV Deutsch Kaltenbrunn und dem UFC Jennersdorf statt. Auch voriges Jahr fand dieses Duell im Mai statt und zum Leidwesen des Publikums blieb auch das Ergebnis gleich und zwar 0:0. Während Jennersdorf damit im Kampf um den dritten Platz ausscheidet, ist der SV Deutsch Kaltenbrunn damit endgültig abgestiegen und muss in der kommenden Saison in der 1. Klasse Süd ran.

Schläfriger Beginn

Es kommt in der heutigen Zeit immer weniger vor, dass ein Fußballspiel an einem Sonntagvormittag stattfindet und das heutige Aufeinandertreffen der beiden Teams lieferte auch nicht wirklich Argumente dafür. Der SV Deutsch Kaltenbrunn trat zwar beherzt auf und wollte auf der Ligaabschiedstour den Zuschauern noch etwas bieten, doch richtige Gefahr konnte nicht ausgestrahlt werden. Jennersdorf, am Papier Favorit, war vor allem in der Offensive wohl noch im Gedanken im Bett zuhause und so kam es zu einem nicht überraschenden Pausenstand von 0:0.

Deutsch Kaltenbrunn verpasst Heimsieg

Die zweite Halbzeit verlief zunächst gleich wie die ersten 45 Minuten, aber mit fortlaufender Spielzeit verlagerte sich das Spiel immer weiter Richtung Deutsch Kaltenbrunn. Jennersdorf fand weiter nicht ins Spiel und konnte gegen die solide Defensive der Gastgeber keine kreativen Spielmittel finden. Die waren hingegen bei Deutsch Kaltenbrunn in der zweiten Halbzeit vorhanden und es wurden sich doch noch einige Chancen herausgespielt. Immer wieder gab es aus dem Mittelfeld schöne Kombinationen und vor allem Nikolaus Pummer und Dejan Radakovic beschäftigten die Defensive der Jennersdorfer. Aber weder die Chancen aus dem Spiel heraus, noch die nicht ungefährlichen Standards konnten heute für ein Tor reichen und mit dem Endstand von 0:0 war der Abstieg nun die traurige Realität.

Rudolf Zink (TR Deutsch Kaltenbrunn): „Es war heute ein Auftritt der in Ordnung war. Spielerisch waren wir heute die bessere Mannschaft. Das Problem im Torabschluss verfolgt uns aber schon die ganze Saison und ist sicher auch ein Mitgrund warum wir dort stehen, wo wir sind.“
Martin Sitzwohl (TR Jennersdorf): „Es war ein typischer Sonntagskick von meiner Mannschaft. Die Defensive war zwar weitgehend stabil, aber die Offensive war kaum vorhanden. Das 0:0 geht aber denke ich trotzdem in Ordnung.“

Die Besten

Dt. Kaltenbrunn: Kevin Gröller (Verteidigung), Nikolaus Pummer (Mittelfeld), Jochen Hafner (Sturm)
Jennersdorf: Christoph Knauss (Verteidigung), Patrick Sinkovics (Mittelfeld)

 

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