SV Heiligenkreuz setzt sich mit Sieg in Olbendorf im oberen Drittel fest

Olbendorf
SV Heiligenkreuz

Vor heimischer Kulisse traf der Tabellensechzehnte Olbendorf in der 12. Runde der II. Liga Süd auf den Tabellenachten SV Heiligenkreuz. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams endete mit 2:1 zugunsten vom SV Heiligenkreuz. Auch diesmal sollten die Gäste als Sieger den Platz verlassen. Und dies obwohl man bereits ganz früh in Rückstand geriet. 


Olbendorf geht früh in Front

Gleich in den ersten Minuten bearbeitete Olbendorf die gegnerische Abwehr, agierte in den Zweikämpfen aggressiver und zwang dem Gegner in den ersten Minuten sein Spiel auf. In der 3. Minute bewahrte Michael Halper mit dem Treffer zum 1:0 Ruhe vor dem Gehäuse und trug sich in die Torschützenliste ein, ein suboptimaler Start für die Gäste, die sich jedoch schnell fingen. Olbendorf musste vor dem Spiel improvisieren, denn beide Torhüter konnten nicht ins Spiel eingreifen, es stand der junge Cedric Csar im Tor und dies wussten die Gäste nach einer halben Stunde auch zu nutzen. Roland Polareczki zog in Minute 31 ab und stellte mit dem Treffer zum 1:1 sein Können unter Beweis. Nach 46 Minuten schickte dann der Schiedsrichter beide Teams in die Kabinen, die Zuschauer durften sich auf eine spannende zweite Hälfte freuen.

Polareczki mit Sternstunde

Die zweite Halbzeit gehörte dann hauptsächlich einem Mann. Roland Polareczki zeigte nach 50 Minuten keine Nerven und stellte auf 1:2, sein Torhunger war aber noch nicht gestillt, die Gäste waren jetzt klar am Drücker, zeigten Moral und gaben weiter Gas. Roland Polareczki bewies auch in Minute 58 Goalgetter-Qualitäten und stellte auf 1:3, kurz vor dem Ende schlug er nach einem Angriff ein weiteres Mal zu, dass war dann auch der Schlusspunkt. Danach pfiff der Unparteiische das Spiel ab und der SV Heiligenkreuz durfte sich über drei Punkte im Auswärtsspiel freuen. Mit dem Sieg setzt man sich damit oben fest in der Tabelle, die derzeit dubioser kaum sein könnte. Entweder man ist oben dabei und spielt beinahe um den Aufstieg, oder man kämpft ums nackte Überleben.

"Wir haben nach dem Rückstand wieder eine tolle Moral gezeigt, waren speziell im zweiten Durchgang das klar bessere Team", so heiligenkreuz Sektionsleiter Markus Jost.

Die Besten; Roland Polareczki, Rok Vori (beide Heiligenkreuz) 

 

 

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