Stegersbach grüßt von oben: 3:0 Sieg gegen Eberau

Der Showdown dieser Runde in der II. Liga Süd findet im Thermenstadion beim SV Stegersbach statt. Die Heimischen empfangen den zweitplatzierten SV Eberau, beide Mannschaften haben 47 Tore erzielt und die Verteidigung lässt wenige Tore zu. Zum Auftakt der Saison 2019/20 konnte sich Eberau knapp mit 1:0 durchsetzen. Die Gäste zeigten aber nicht die Leistung der vergangenen Runden und verloren deutlich mit 0:3.

Erste Spielhälfte ohne Höhepunkte

Die 400 Zuschauer, die in das Thermenstadion geströmt sind, hätten sich ein besseres Spiel verdient gehabt, viel wurde im Mittelfeld herumgeplänkelt. Bereits in der 5. Minute mussten die Hausherren verletzungsbedingt einen Spielerwechsel vornehmen Blazenko Klaric kam für Patrick Hirschbeck, Außerdem zwangen die Hausherren die Gäste mit extrem hohem  Pressing zu langen Bällen, die natürlich ein gefundenes Fressen für die Abwehr der Stegersbacher waren. Der Spielfluss war zeitweise durch viele Fouls, Outeinwürfen ins Stocken geraten, wahrlich kein Augenschmaus für die Zuschauer. Mit dem torlosen Remis wurden die Seiten gewechselt.

Das Spiel wurde nun besser

Die Gäste mussten in der Halbzeitpause ihren Spielertrainer wegen einer Verletzung auswechseln, für ihn kam Jan Peter Herczeg. Das Spiel wurde nun ein wenig besser, ohne aber zu guten Torchancen zu kommen. So war es dann eine Standardsituation, die für die 1:0 Führung der Hausherren herhalten musste. Corner auf den zweiten Pfosten, kein Eberauer Spieler fand sich zuständig und Philipp Wolf (66.) bedankte sich und netzte ein. Das 2:0 entsprang einer schönen Kombination, Stanglpass auf Mario Rasic (71.) und der vollendet gekonnt. Und last, but not least war es Christoph Kienzl (83.) der ein Zuspiel von Mario Rasic zum 3:0 Endstand einschoss. Abschließend kann man sagen, dass Stegersbach aufgrund seiner kompakten Mannschaftsleistung verdient gewonnen hat und mit einem vierpunkte Vorsprung in die Winterpause geht.

Stimmen zum Spiel:

Helmut Siderits, Sektionsleiter SV Stegersbach

„Es war eine tolle Zuschauerkulisse, was sich beide Mannschaften nach dem Ende der Herbstmeisterschaft verdient hatten, aber da sich beide Mannschaften neutralisiert haben, kam kein ordentlicher Spielfluss zustande. Schlussendlich haben wir verdient gewonnen, trotzdem bleibt ein Wermutstropfen, die Rote Karte für Mario Rasic war nicht gerechtfertigt“.

Die Besten: Gergely Levay (T), Ivan Barnjak (V), Manuel Fritz (V) Mario Rasic (ST)

Michael Thek, Spielertrainer SV Eberau

„In der ersten Halbzeit war es wahrscheinlich das schlechteste Spiel meiner Mannschaft in dieser Saison, wir wollten den Gegner das Spiel überlassen, aber das hat dazu geführt, dass wir zu viel nachgelaufen sind und nicht agiert, sondern nur reagiert haben“.

 

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