Eberau holt glatten Heimsieg gegen Rotenturm/Oberwart

Der SV Eberau bekam es an seinem ersten Spieltag nach der Winterpause mit dem ASKÖ Rotenturm / Oberwart zu tun, die bereits zwei Nachtragsspiele in der II. Liga Süd mit mäßigem Erfolg absolviert haben. Die Zielrichtung beider Mannschaften ist dieselbe, Eberau will nach oben, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren, Rotenturm will nach oben, um die Abstiegszone zu verlassen.

Defensive Gäste gingen überraschend in Führung

Man konnte gleich zu Beginn der Begegnung sehen, dass die Gäste ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive gerichtet haben, was auch nicht verwunderlich war, steht man doch auf einen Abstiegsplatz. Das Spiel plätscherte ruhig vor sich hin, bis es in der 29. Minute der Abwehr der Heimischen nicht gelungen ist, den Ball aus dem eigenen Strafraum zu befördern, man beging ein Foul im Strafraum, was zu einem Strafstoß führte, den Asmir Selimovic sicher zur 1:0 Führung der Gäste verwandelte. Mit der überraschenden 1:0 Führung wurden die Seiten gewechselt.

Eberau machte den Sack zu

Die heimischen Spieler kamen voll motiviert aus den Kabinen, man merkte ihnen den Siegeswillen an, und sie hatten das Glück, dass bereits in der 48. Minute nach einem Corner der Ausgleichstreffer fiel,als Patrick Kraller aufs Tor köpfte, der Ball kam zurück zu Jan Peter Herczeg und er erzielte das 1:1. Die Eberauer taten sich weiterhin schwer gegen die tiefstehenden Rotenturmer, deshalb musste wieder eine Standardsituation für den 2:1 Führungstreffer herhalten, Corner von der linken Seite und Patrick Kraller (73.) war mit dem Kopf zu Stelle und es hieß 2:1. Aus einer schönen Kombination entstand das 3:1, diese wurde von Thomas Rambeck (82.) erfolgreich abgeschlossen. Eberau wahrte durch den Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze, für die SpG wird es ein schwerer Kampf werden, die Abstiegszone zu verlassen, haben doch an diesem Wochenende alle anderen Abstiegskandidaten gepunktet.

Stimme zum Spiel:

Mario Bauer, Sektionsleiter SV Eberau

Es war das erwartet schwere erste Spiel nach der Winterpause, der Gegner ist nur hinten gestanden, was man ihm auch zustehen muss, spielen sie doch gegen den Abstieg. Wichtig für uns war, dass wir gleich nach der Pause den Ausgleich geschafft haben, dann man weiß, je länger der 0:1 Rückstand dauert, umso schwieriger wird es.

Die Besten:

Jan Peter Herczeg (M), Patrick Kraller (V)