Rechnitz führte Rudersdorf gewaltig vor und gewann 6:0

Der Abstiegskandidat SV Rechnitz der abgebrochenen Frühjahrssaison in der II. Liga Süd mit 13 erzielten Treffer in 17 Begegnungen, erzielte gestern mit dem 6:0 Sieg gegen den USV Rudersdorf fast die Hälfte der Tore der letzten Saison. Im Sommer hat man sich nicht wesentlich verstärkt, es scheint so, als hätte der alte Spielerkader zu einer neuen Form gefunden.

Die Hausherren übernahmen bald das Kommando auf dem Spielfeld

Beide Mannschaften starteten vorsichtig in die Begegnung, es war ein Abtasten nach dem Motto, mal schau ‘n, wie stark der Gegner ist. Den Torreigen eröffnete Tamás Fekete in der 28. Minute mit einem sauberen Kopfball im Anschluss an einen Corner zur 1:0 Führung.  Kurz vor der Pause erhöhte Armin Taschek zur 2:0 Führung der Hauherren. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Von den Gästen war in der ersten Halbzeit kaum was zu sehen, sie waren einfach nicht präsent auf dem Platz.

Spiel auf ein Tor

Nach dem Seitenwechsel warteten die Einheimischen nicht mehr solange auf das Toreschießen, nach einer gekonnten Kombination erhöhte Robin Gollerits in Minute 52 auf 3:0. Vor dem Elfmeter, den Tamás Fekete souverän zum 4:0 einschoss musste der Rudersdorfer Jeremy Weber mit der Gelb Roten Karte das Spielfeld verlassen. Das 5:0 besorgte wieder Robin Gollerits, der mit einem Aufsetzer den Rudersdorfer Goalie überwand. (67.) Last, but not least war es wiederum Armin Taschek, der mit dem Außenrist den 6:0 Endstand fixierte. Von den Gästen aus Rudersdorf war auch in der zweiten Halbzeit nicht viel zu sehen, dazu kam die numerische Schwächung durch den Platzverweis. Der SV Rechnitz kann das heutige Sommerfest nach dem 6:0 Erfolg so richtig feiern und genießen.

Stimmen zum Spiel:

Josef Wallner, Sektionsleiter SV Rechnitz

„Wir waren alle sehr überrascht, wie gut die Mannschaft die Vorgaben umgesetzt hat, ich habe vor dem Spiel den Spielern gesagt, dass sie gut verteidigen müssen und das haben sie auch mit dem Nullergebnis getan. Es ist in der Corona-Pause gut trainiert worden und der Start ist uns gut gelungen. Der Mannschaft gebührt ein pauschales Lob für die sehr gute gezeigte Leistung“.

Die Besten: Benjamin Gugcso, Mittelfeld, Tamas Fekete, Sturm