Eberau-Chancen en masse, dennoch: Schlaining jubelt über schmeichelhaften Heimsieg

Am Samstag ging es in Schlaining hoch her, der Tabellenführer der II. Liga Mitte, der SV Eberau ist Gast beim Tabellenzweiten ASKÖ Schlaining. Die Hausherren hatten am letzten Wochenende ihre erste Niederlage einstecken müssen, Eberau hat gegen Jennersdorf seinen Siegeslauf fortgesetzt. In diesem Duell der Giganten war jedes Ergebnis möglich, Schlaining hatte das bessere Ende für sich.

Fulminanter Start der Hausherren

Die Hausherren stürmten in den ersten dreißig Minute in Richtung Gästetor, als gebe es kein Morgen und erzielten auch in dieser Phase das 1:0 durch Branimir Galic in der 10. Minute. Als aber Christoph Draxler in der 33. Minute die Gelb Rote Karten wegen eines Foulspiels bekam und vorzeitig zum Duschen gehen durfte, war es mit der Herrlichkeit des Stürmens vorbei und die Hausherren verlegten ihre Tätigkeit in die Defensivabteilung. Dadurch kamen die Gäste besser ins Spiel und übernahmen bis zur Pause das Spielgeschehen auf dem Platz, ohne aber den Rückstand aufholen zu können. Mit der knappen Führung der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Spielhälfte ging eindeutig an Eberau

Die Gäste kamen voller Elan aus der Kabine und setzten die Hausherren mächtig unter Druck und fabrizierten Torchancen „en masse“, Marcel Szvetits schoss in einen 1zu1 Situation den Goalie an, Tadej Lukman scheiterte ebenfalls allein vor dem ausgezeichneten Goalie der Hausherren, Alex Zsifkovits, und dann gab es noch etliche Aluminiumtreffer, es hatte den Anschein, als wäre ein Magnet im Ball installiert, es war wie verhext, aber den Gästen wollte kein Treffer gelingen. Trauriger Abschluss dieser Begegnung war die glatt Rote Karte für Jan Zsifkovits wegen einem brutalen Foul. Als Resümee kann man sagen: „Wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen“

Stimme zum Spiel:

Michael Thek, Spielertrainer SV Eberau

„Die Anfangsphase hat eindeutig den Hausherren gehört, mein Kompliment an Schlaining, sie gingen sehr aggressiv in die Zweikämpfe, aber nach dem Platzverweis übernahmen wir das Kommando auf dem Platz und ich kann mich nicht erinnern, wann wir schon einmal so viele Torchancen hatten und keinen zählbaren Erfolg verbuchen konnten. Aufgrund der vielen Torchancen hätten wir heute drei Punkte verdient.“