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Ein Eigentor entschied die Partie zwischen ASV Die Haustechniker St. Martin/Raab und SV Olbendorf

Die Gäste aus Olbendorf haben vor drei Wochen einen neuen Trainer installiert, in der Hoffnung, aus dem Tabellenkeller der II. Liga Süd herauszukommen. Das letzte Spiel verlor man glatt in Edelserpentin, davor holte man sich zwei Remis. Nun ging es gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn ASV Die Haustechniker St. Martin/Raab, gegen den man unbedingt einen Dreier einfahren wollte. Ein Eigentor in der 86. Minute entschied die Partie zugunsten der Gäste.

Es war ein Spiel zum Wegschauen

Auf diesem kleinen Fußballplatz taten sich beide Mannschaften schwer, ein Kombinationsspiel aufzubauen, die Hausherren verbarrikadierten ihren Strafraum und das einzige Ziel war, den Ball aus der Gefahrenzone zu dreschen. Die Gäste erspielten sich ein leichtes Übergewicht auf dem Spielfeld und natürlich gab es auch vereinzelte Torchancen, der Olbendorfer Thomas Holper hatte in der ersten Halbzeit einige gute Tormöglichkeiten, aber auch die Hausherren kamen vereinzelt vor das Tor der Gäste, brachten das Leder aber nicht im Tor der Gäste unter. So wurden mit dem torlosen Remis die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit war keine Besserung in Sicht

Das Spiel nahm denselben Verlauf wie in der ersten Halbzeit, es war ein Gekicke, der Ball wanderte zwischen den beiden 16-ern hin und her, einmal hatte Flamur Muleci eine Torchance vor den Füßen, brachte aber das Leder nicht im Tor der Heimischen unter. So plätscherte das Spiel vor sich hin und als alle schon mit einem torlosen Remis gerechnet hatten, kam eine Flanke in den Strafraum der Hausherren, Johann Holzmann stieg hoch und wollte mit dem Kopf klären, aber der Ball rutschte ihm über dem Scheitel und über Torhüter hinweg ins Tor zur 1:0-Führung der Olbendorfer. Dieses Tor war bezeichnend für das gesamte Spiel, dass ein Eigentor den Sieger bestimmen muss. Für Olbendorf ist dieser Sieg viel wert, damit hat man die unmittelbare Gefahrenzone verlassen und es war der erste Sieg für Neo-Trainer Janos Glemba in Olbendorf, der zuvor in Hartberg tätig war.

Ronald Jallitsch Sektionsleiter SV Olbendorf:

„Es war kein schönes Spiel, der Platz ist ziemlich klein, die Hausherren haben sich hinten reingestellt, es war teilweise eine Drescherei, kein schönes Spiel zum Anschauen. Wichtig ist, dass wir drei Punkte auf dem Konto haben.“

 

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