SV Forchtenstein: Vorne Top, hinten Flop

forchtenstein svAufsteiger SV Forchtenstein legte einen super Start in die neue Saison der Burgenlandliga hin und war nach den ersten fünf Runden im Spitzenfeld der Tabelle zu finden. Nun findet man sich allerdings auf einen Abstiegsplatz wieder. „Nach der ersten Niederlage haben wir den Faden leider komplett verloren, auch weil unser Defensivverhalten teilweise katastrophal war. Die Mannschaft war bis zum Ende außerdem total verunsichert und fand nicht mehr zu gewohnter Stärke“, so Coach Franz Fleck.

Je ein Zu- und Abgang beim Abstiegskandidaten

„Als Aufsteiger war es von Beginn weg unser primäres Ziel, die Liga zu halten. Wir stecken zwar voll im Abstiegskampf fest, aussichtslos ist die Situation aber keineswegs“, blickte Fleck optimistisch auf die Rückrunde. Auf einen Nichtabstiegsplatz fehlen Forchtenstein lediglich zwei Punkte. Aufgrund der bereits erwähnten Defensivschwäche agierten die Mittelburgenländer im Winter und angelten sich Daniel Art, der aus Oberpullendorf zum Tabellenvorletzten stößt und der Abwehr Stabilität geben soll. Auch die Offensive soll verstärkt werden. Nihat Güzel, der schon bei den Regionalligisten Ritzing und Mattersburg Amateure auf Torjagd ging, könnte sich schon bald die Schuhe für den SVF schnüren. „Wir sind uns mit dem Spieler einig und warten nur noch auf das OK von seinem derzeitigen Verein Casino Baden“, so Fleck.

Verteidiger Patrick Gritsch wird hingegen den Verein verlassen und will nach seiner Verletzungspause bei einem anderen Team wieder Fuß fassen.

 

Torgefährliche Schießbude

Eines ist beim SV Forchtenstein gewiss: die Offensivleistung ist sicherlich nicht der Grund, warum man sich derzeit am Tabellenende befindet. Während man mit 45 Gegentreffern die Schießbude der Liga ist, zählt die Offensivabteilung mit 28 geschossenen Toren zu den drei besten der Liga. Tabellenführer Parndorf zum Beispiel erzielte ein Tor weniger als die Fleck-Elf. „Das stimmt mich einerseits positiv, da ich weiß, dass wir sehr torgefährlich sind und gegen jeden Gegner treffen können. Andererseits bestätigt diese Statistik unser schwaches Defensivverhalten.“

Während Coach Franz Fleck bereits an den Vorbereitungsplänen für eine erfolgreiche Rückrunde tüftelt, sind seine Jungs derzeit auf Teambuilding am Großarl.

 

von Christopher Ivanschitz

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