Wiedner-Nachfolger beim ASK Stinatz gefunden

stinatz askoeBei den Süd-Vereinen der Burgenlandliga folgte ein Paukenschlag dem anderen. So auch beim ASK Stinatz, denn nachdem man sich von Coach Robert Wiedner trennte, war man auf der Suche nach einem neuen Mann. Und wie auch der UFC Jennersdorf bzw. der SV Güssing bediente man sich  aus den eigenen Reihen und beförderte mit Josef Kreitzer einen Mann aus dem bisherigen Trainerteam zum Hauptverantwortlichen.

„Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht“

Der ASKÖ Stinatz einigte sich per Handschlag mit Josef Kreitzer über eine Zusammenarbeit für die Frühjahrssaison 2014. Nachdem die Trainersuche des Tabellenneunten teilweise skurril anmutete, konnte letztendlich eine Lösung gefunden werden, die für den Verein positiver nicht sein könnte. „Selbstverständlich wurden Gespräche mit einigen Trainern geführt, jedoch mussten wir schnell erkennen, dass viele Bedingungen, die von den Kandidaten gestellt wurden, für uns in dieser Situation einfach nicht erfüllbar waren", so Sektionsleiter Andreas Stipsits. „Wir haben uns klarerweise lange gescheut Josef zu bitten, uns zu helfen, da wir ja seine Situation kennen. Wir wissen, dass wir ihm eine sportliche Last aufbürden, mit der auch er, trotz seiner Erfahrung, ziemlichen Druck auferlegt bekommt. Aber er war letztendlich der einzige, der jenes sportliche Konzept und klare Vorstellungen hat, die für uns in der gegenwärtigen Situation machbar sind."

 

Transferprogramm noch nicht abgeschlossen

Da man mit Ivan Horvath, Filip Bojic, Lukas Derler und Chris Kovacsits bereits vier Abgänge verzeichnete, wartet auf den neuen Coach viel Arbeit. „Ich werde mit harter Arbeit und Engagement alles daran setzen, Stinatz in Sachen Fußball in der Burgenlandliga im besten Licht zu präsentieren“, so Kreitzer.

Diesen vier Abgängen stehen bis dato lediglich eine Neuerwerbung gegenüber. Patrick Taferner, der vom SV Stegersbach 1b nach Stinatz wechselt, wird aber nicht der einzige Zugang bleiben, so Pressesprecher Josef-Dieter Faulend: „Die Verhandlungen laufen noch. Die Mannschaft wird aber sicherlich noch verstärkt.“

 

von Christopher Ivanschitz

S2F: Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 $ bis Ende 2021?