Neuer Goalgetter für den ASK Horitschon

horitschon askWie erwartet ist der ASK Horitschon im Vorderfeld der Burgenlandliga-Tabelle zu finden, überwinterte die Truppe von Coach Franz Ponweiser auf dem guten fünften Rang. „Wir sind relativ zufrieden mit der Hinrunde, allerdings hätten wir uns einen so deutlichen Rückstand auf den Leader nicht erwartet“, stellte Sektionsleiter Paul Putz klar. Auch in Punkto Wintertransfers gab es bei den Mittelburgenländer so einige Überraschungen, stehen drei Neuerwerbungen gleich fünf Abgängen gegenüber.

Drei Niederlagen im Finish verhinderten Spitzenplatz

Bis auf die letzten vier Runden musste der ASK lediglich eine Niederlage einstecken und präsentierte sich stets im Spitzenfeld der Tabelle. Im Finish hingegen blieb man glanzlos und kassierte drei der insgesamt vier Schlappen. „Teilweise haben wir unsere Gegner unterschätzt. Auf der anderen Seite haderten wir mit der Chancenverwertung, die uns sicherlich etliche Punkte kostete“, so Putz. Mit dem Aufstieg wird man somit wohl nichts mehr zu tun haben, weist man nach der Hälfte bereits 16 Punkte auf Winterkönig Parndorf auf. Dem ist man sich beim ASK auch bewusst: „Unser Ziel ist nun eine Rangverbesserung bzw. ein Podiumsplatz.“

 

Kapitän verlässt das Schiff

Transfermäßig hat sich beim ASK Horitschon im Winter bereits einiges getan. Goalgetter Dragan Markic, der mit seinen acht Saisontreffern Ponweisers bester Torschütze war, wird den Verein verlassen und zukünftig woanders auf Torjagd gehen. Diesen soll in der Rückrunde der Ungar Peter Bali ersetzen. Weiters konnte man auch Defensivakteur Markus Seier vom FC Deutschkreutz und Tormanntalent Julian Böhm (SV Lackenbach) verpflichten. Zweiergoalie Klaus Mayrhofer und Marcel Pazmann werden künftig nicht mehr das Trikot des ASK überstreifen und versuchen ihr Glück in einer anderen Liga.

Außerdem muss Coach Ponweiser auch auf seinen Langzeit-Kapitän und Routinier Markus Josef verzichten, der überraschend zum SV Steinberg wechseln wird und seine Karriere nicht beim ASK beenden wird. „Dieser Transfer hat uns wirklich überrascht. Dass Markus sein Karriereende geplant hatte, war uns zwar bewusst, allerdings haben wir erst im Sommer damit gerechnet. Der Wechsel zu seinem Stammverein kam völlig unerwartet“, erklärte Sektionsleiter Putz.

 

von Christopher Ivanschitz

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