Schmerzhafte Abgänge für den ASKÖ Klingenbach

klingenbach askoeDie Jungs von Johann Dihanich zeigten im Herbst eine meist ansprechende Leistung und liegen derzeit auf dem akzeptablen achten Tabellenrang der Burgenlandliga. Dennoch ist man sich beim ASK Klingenbach bewusst, dass der Abstieg noch nicht ganz abgehackt ist und man sich auf den Neun-Punkte-Polster nicht wirklich ausrasten kann. „Zur Zeit läuft alles nach Plan, dennoch dürfen wir aufgrund der dichten Tabellensituation nicht nachlassen und müssen weitere Zähler einfahren“,  bleibt Klingenbachs Sektionsleiter Rudolf Karall bescheiden.

Batar wechselt zum Ligakonkurrenten

Transfermäßig tat sich bei den Nordburgenländer im Winter einiges. Spielmacher Goran Batar steht Coach Dihanich im Frühjahr nicht mehr zur Verfügung und wird sich künftig das Trikot des UFC St. Georgen/Eisenstadt überziehen. Wilhelm Ruiss musste aus beruflichen Gründen den Verein verlassen und wechselt zum niederösterreichischen Klub ASC Klosterneuburg. „Diese zwei Abgänge sind natürlich sehr schmerzhaft, auch weil der Kader sehr dünn ist. Wir hoffen, dass uns der Verletzungsteufel in der Rückrunde keinen Streich spielt“, so Karall. Mit Csaba Horvath (zurück nach Ungarn) und Stefan Hombauer (leihweise SC Trausdorf) hat der Tabellenachte zwei weitere Abgänge zu vermelden.

Bleibt abzuwarten, ob die drei Neuerwerbungen diese Verluste kompensieren können. Marco Meitz, der sich bis dato die Schuhe für den USC Krumbach schnürte,  wurde für die Offensive geholt, während Stefan Fruhstuck (USC Pilgersdorf) im Mittelfeld die Fäden ziehen soll. Außerdem angelte man sich auch Jungspund Tams Kovacs, der sich jedoch erst einmal in der U21 beweisen muss und als Ergänzungsspieler nach Klingenbach wechselt.

 

Cup-Platz im Visier

Trotz der Abgänge bleibt das Ziel dasselbe, nämlich ein Cup-Platz. „Wir haben gleich zu Beginn zwei Heimspiele, da wollen wir natürlich das Punktemaximum holen. Mit einem Sieg gegen Drassburg würden wir uns außerdem einen bequemen Polster auf die Abstiegsplätze verschaffen“, weiß Karall.

Der erste Spatenstich für die Tribünenerweiterung ist auch schon gesetzt, allerdings ist man mit diesem Projekt etwas im Verzug. Bis zum ersten Heimspiel soll diese zumindest provisorisch genutzt werden. „Bis zur endgültigen Fertigstellung wird es zwar noch seine Zeit dauern, dennoch ist es fantastisch was Spieler und Verantwortliche des Vereins im Winter geleistet haben. Dafür möchten wir uns natürlich herzlichst bedanken“, streute Karall den unermüdlichen Helfern großes Lob.

 

von Christopher Ivanschitz

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