Parndorf ergattert den ersten Punkt in Oberwart

Die mit einem klassischen Fehlstart gestarteten SC/ESV Parndorf mussten zum Auftakt der 3. Runde der Burgenlandliga zur heimstarken SpG Oberwart/Rotenturm. Die Hausherren
spitzten nach dem deutlichen Auftakterfolg gegen Leithaprodersdorf auf den nächsten Heimsieg. Die Parndorfer hingegen wollten und mussten im dritten Spiel endlich punkten. Nach dem dichten Programm in der ersten Meisterschaftswoche machte sich die fehlende Frische bei beiden Mannschaften bemerkbar und so fand eine klassische Nullnummer am Ende keinen Sieger.

Taktische Vorgaben prägten das Spiel

Es war ein kampfbetontes Spiel, bei dem die technischen Feinheiten nicht so sehr zur Geltung kamen. Die Hausherren hatten durch Torschüsse von Patrick Hemmer und Dominik Farkas die Chance, in Führung zu gehen, diese gingen am Tor vorbei und der Rest der Schüsse, die auf das Tor kamen wurden vom glänzend disponierten Torhüter der Gäste, Christian Weidinger, zunichte gemacht. Parndorf startete mit einer guten Defensive und ließen den gegnerischen Stürmern kaum Platz für eine Entfaltung. Die Gäste hatten nicht viele Torchancen, eine davon hatte Daniel Gruber, der bekam einen Stanglpass serviert und er war sichtlich überrascht, sodass er das Leder über das Tor knallte.

Parndorf beschränkte sich weiterhin auf Defensivfußball

Auch nach Wiederbeginn änderte sich am Spielverlauf nichts Wesentliches, jede Mannschaft war bedacht, keine Fehler zu machen, denn jeder wusste, wer das erste Tor schießt, geht als Sieger vom Platz. Die Hausherren hatten noch durch Christopher Feiner mit einem Kopfball eine Torchance, damit endete das Spiel mit einem torlosen Remis.

"Es war ein kampfbetontes Spiel und es haben nur die Tore gefehlt, wir hatten unsere Torchancen, aber im Abschluss müssen wir noch konsequenter werden. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber man hat gesehen, die eine englische Woche bei den Amateuren doch an die Substanz geht“, meint der SpG Oberwarter Trainer Jürgen Halper.

„Ich war mit meiner Mannschaft sehr zufrieden, sie hat alle taktischen Maßnahmen erfüllt und nach dem Fehlstart in die Saison ist es verständlich, das wir das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt haben, um bei den starken Oberwartern wenigstens einen Punkt zu ergattern, was uns auch gelungen ist“, frohlockte Trainer Paul Hafner, SC/ESV Parndorf.

Die Besten
Oberwart: Daniel Seper ( Innenverteidigung) Patrick Hemmer ( Außenverteidigung)
Parndorf: Felix Wendelin ( Innenverteidigung) Lubomir Urgela (Sturm)

 

 

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