SV Güssing: „Das Minimalziel wurde erreicht“

Der Aufsteiger SV Güssing legte mit drei Siege in Serie einen Bilderbuchstart in der Burgenlandliga hin, nach der 6. Runde und einem Sieg gegen Markt Allhau begann die rasante Talfahrt mit 8 Niederlagen in Folge, welche am 15. Spieltag mit einem überraschenden Sieg in Ritzing beendet wurde. Man hat mit Roman Rasser den führenden der Torschützenliste in den eigenen Reihen, dafür aber hat man die Defensive nicht so richtig im Griff, 39 Gegentreffer sind der zweitschlechteste Wert der Burgenlandliga nach 16 Spieltagen.

Unser Fokus liegt auf der Integration junger Spieler in die Kampfmannschaft

Schafft der SV im Frühjahr die Kehrtwende, kann man sich aus dem Tabellenkeller befreien, wie sieht Trainer Hannes Winkelbauer die momentane Lage: „Unser Ziel für den Herbst, 15 Punkte und auf keinem Abstiegsplatz zu überwintern, haben wir ganz knapp erreicht. Es war aber ein komischer Herbst, mit einem Superstart und dann einer langen Niederlagenserie, die auch teilweise unserem Verletzungspech geschuldet war. Natürlich zehrten diese acht Niederlagen in Serie besonders an den Nerven unserer jungen Spieler, was noch hinzukam, unser Kapitän Johannes Jandrisevits hat sich in der 4. Runde so schwer verletzt, dass er im Anschluss daran sein Karriereende bekannt gab. Auch Marc Handel Mazetti verletzte sich in dieser Runde schwer, so dass er lange Zeit nicht einsatzfähig war. Wir wollen in der Winterpause den Kader breiter machen, damit die jungen Spieler, die im Dauereinsatz waren, sich entwickeln können und auch einmal eine Spielpause bekommen“.

Wie wird es mit dem SV weitergehen? “Unser Fokus liegt bei der Integration junger Spieler in die Kampfmannschaft, daher müssen wir den Kader auf jeden Fall aufstocken, gedacht ist an 2 -3 Spieler, die auch in ihrer Mentalität zu uns passen. Auf jeden Fall darf eine so lange Niederlagenserie im Frühjahr nicht mehr passieren und wir wollen konkurrenzfähig bleiben. Am Ende der Saison werden wir dann sehen, ob wir in der Burgenlandliga geblieben sind oder absteigen müssen, wir werden alles annehmen, so wie es kommt. Wenn wir oben bleiben, würde das uns sehr freuen, sollten wir Absteigen, geht auch die Welt nicht unter“ so der Trainer abschließend.

Obmann Alois Mondschein äußert sich folgendermaßen zur momentanen Situation:“ Wir haben nach dem Aufstieg unsere junge Mannschaft nicht verändert und unser Ziel war es, auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Trotz der vielen verletzten Spieler haben wir unseren Kader nicht aufgestockt, das wollen wir in der Winterpause tun, aber ohne einen sogenannten Kapazunder, der viel Geld kostet. Wir wollen unseren Weg mit Eigenbauspieler weitergehen, der Trainer hat das Optimale erreicht, mehr war auch nicht möglich“.

 

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