SV Sankt Margarethen: Mit neuem Trainer wieder in die Erfolgsspur kommen

Der SV Sankt Margarethen hatte eine durchwachsene Herbstsaison, nach dem Auftaktsieg gab es drei Niederlagen am Stück, gefolgt von zwei Siegen und so ging es die gesamte Saison weiter. Die Schwachstelle ist die Offensivabteilung, gerade 20 Tore hat man in sechszehn Begegnungen geschossen und Thorsten Lang ist mit vier erzielten Treffern der beste Schütze des SV. Mit achtzehn Punkten auf dem Habenkonto und Tabellenrang 10 verabschiedete man sich von Trainer Thomas Mandl, ihm folgt Roman Fennes, der unter anderem den FC Deutschkreutz in der Burgenlandliga betreut hat.

Die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft hat nicht gestimmt

Wir befragten den Obmann Stv. Günter Welz, wie er die vergangene Herbstsaison gesehen hat und was zur Ablöse von Thomas Mandl geführt hat: „Insgesamt gesehen sind wir mit der abgelaufenen Herbstsaison nicht zufrieden, ein paar Punkte mehr hätten es schon sein dürfen. Die Leistungen waren zu schwankend, einmal gut, dann wieder schlecht, besonders das Defensivverhalten war nicht gut, dass sieht man auch an den 33 erhaltenen Toren. Natürlich kam auch der Ausfall von Thorsten Lang hinzu, der ein Ideengeber und Spielmacher ist, mit dem steht und fällt unsere Mannschaft, der außerdem unser bester Torschütze ist und im Offensivbereich sehr gefehlt hat. Es ist nicht alltäglich, dass ein Trainer abgelöst wird, wenn sich die Mannschaft auf dem 10. Tabellenplatz mit 18 Punkten befindet, aber es hat einfach zwischen Mannschaft und Trainer nicht gepasst, die Chemie hat nicht gestimmt und wir hätten bestimmt ein paar Punkte mehr machen können, wenn das Verhältnis Mannschaft-Trainer in Ordnung gewesen wäre“.

Futsal wäre eine Alternative zu den Hallenturnieren mit Banden

Wird im Winter eine Verstärkung geholt und wie sieht es mit der Teilnahme an Hallenfußballturnieren aus? „So wie es zurzeit aussieht, werden wir keine Neuverpflichtungen machen, wir wollen mit dem vorhandenen Kader weitermachen, aber mit dem 6.Januar geht es ja erst richtig los und wir wissen noch nicht, ob sich ein Spieler von uns verändern wird, meine langjährige Erfahrung lehrt mich, dass irgendjemanden irgendwas wieder einfällt. An Hallenfußballturnieren nehmen wir schon seit einigen Jahren nicht mehr teil, wir haben einmal drei schwere Verletzungen gehabt und dann beschlossen, nicht mehr teilzunehmen. Ich bin ein großer Fan von Futsal, leider wird er im Burgenland nur mit dem Nachwuchs gespielt, die Hallenturniere sind noch immer mit Banden“ meint Günther Wels abschließend.

Wir fragten auch Neo-Trainer Roman Fennes, wie er die kommenden Aufgaben sieht: „Ich bin seit dem 10. Dezember in St. Margarethen im Amt, die Mannschaft habe ich noch nicht kennengelernt, kenne aber einige Spieler aus meiner Zeit in Deutschkreutz. Meine Erwartungen für das Frühjahr sind, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben und dass ich einige junge Spieler in die Kampfmannschaft integrieren kann. Wir beginnen am 13. Januar mit dem Training und dann werde ich die Mannschaft persönlich kennenlernen und mir ein Bild machen können“ sagt Roman Fennes.

 

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