Ambitioniert: Horitschon hat einen einstelligen Tabellenplatz im Visier

Der ASK Horitschon hat in der abgebrochenen Saison den 11. Tabellenplatz belegt, allerdings mit nur zwei Punkten Abstand zu einem Abstiegsplatz. Bemerkenswert ist die Auswärtsschwäche mit nur einem Sieg in acht Begegnungen. Wie sieht Trainer Hannes Marzi die kommende Saison und welche Erwartungen hat der Verein:

Ligaportal: Wie hat die Mannschaft die dreimonatige Pause überstanden, haben sie eigenständig trainiert, wie erfolgte die Kommunikation?

Marzi: “ Nach dem Abbruch der Saison hat die Mannschaft ein Home-Trainingsprogramme bekommen, das wurde zur Genüge gemacht, damit sie sich fit halten. Im Juni haben wir mit dem Gruppentraining begonnen, dazwischen haben wir allerdings auch Pausen eingelegt. Seit einem Monat sind wir voll im Training und ich war im Allgemeinen mit der körperlichen Fitness der Mannschaft zufrieden“.

Ligaportal: Seid ihr auf dem Transfermarkt tätig gewesen?

Marzi: „Ja, wir haben fünf Neuzugänge gehabt und die haben sich schon sehr gut in die Mannschaft integriert, sie machen einen positiven Eindruck und grundsätzlich bin ich mit allen Neuzugängen sehr zufrieden. Bei den Abgängen waren auch Stammspieler der Kampfmannschaft dabei, wir haben an Qualität etwas verloren, haben aber in der Kompaktheit, im Stimmungssektor dazugewonnen und sind nun eine verschworene Einheit geworden“.

Ligaportal: Sie haben bis jetzt zwei Vorbereitungsspiele gehabt, wie sind die gelaufen?

Marzi: „Wir haben einmal gewonnen und einmal verloren, man darf diese Spiele nicht nach viermonatiger Pause nicht überbewerten“.

Ligaportal: Was sind die Erwartungen, was sind die Ziele für die kommenden Saison?

Marzi: „Wir wollen uns grundsätzlich weiterentwickeln, wir sind eine junge Mannschaft, wollen mit den hinteren Tabellenplätzen nichts zu tun haben und werden uns nach vorne orientieren und streben einen Platz im gesicherten Mittelfeld an“.

Ligaportal: Wie sehen sie die Gefahr der Ansteckung mit dem COVID-19

Marzi: „Wenn es uns trifft, werden wir wie alle anderen Vereine damit leben müssen. Ich bin der Meinung, wenn die Konstellation so beibehalten bleibt, wie sie jetzt ist, dann wird es schwierig für die Meisterschaft, denn wenn der Virus irgendwo auftauchen sollte, und beide Mannschaften müssen in Quarantäne, dann wird für den Meisterschaftsverlauf ein totales Chaos entstehen. Wollen wir positiv denken und hoffen, dass sich nichts auftut und die kommende Saison ohne Zwischenfälle zu Ende gespielt werden kann“.

Zugänge: Niklas Vlasich (Oberpullendorf), Manuel Steinwendter (Kaisersdorf), Manuel Halper (Lackenbach), Johannes Kutrovats (Oberpetersdorf/Schwarzenbach), Christoph Schedl (Oberloisdorf).

Abgänge: Christopher Grafl, Patrick Derdak (beide Schattendorf), Alessandro Stirling (VfB Mödling), Mark Varga (Neckenmarkt), Manuel Posch (Raiding).

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