Trainer - Risikogebiet Burgenlandliga: Christian Zach von der SpG Oberwart/ Rotenturm musste gehen

Kaum hatten wir den Bericht vom Trainerkarussell veröffentlicht, flattert die nächste Nachricht über eine Trainerentlassung auf unseren Tisch, dieses Mal hat es den Trainer ohne Fortune, Christian Zach von der SpG Oberwart/ Rotenturm, erwischt. War man nach der 4. Spielrunde noch auf Tabellenplatz zwei stationiert, so folgten anschließend ein Remis und drei Niederlagen und das war für die Verantwortlichen der SpG der Grund, sich vom Trainer zu trennen.

 

Knapp zehn Monate dauerte die Amtszeit von Christian Zach beim SV Oberwart, ehe man am Mittwoch einen Schlussstrich zog. Dabei wollte man den Trainer unterstützen und holte im Mai mit Thomas Simon einen starken Co-Trainer an seine Seite und in den ersten Runden lief alles wie geplant. Dann schlug der Verletzungsteufel bei der Zach-Elf zu, mit Christian Deutschmann, Dominik Sperl und Stefan Wessely fiel die komplette Innenverteidigung aus, Daniel Seper zog es nach Wien und Bernd Kager landete mit einer Ellbogenverletzung auf dem OP-Tisch.

Die Youngsters mussten es richten

Nun musste die blutjunge SVO-Defensive mit Thomas Kandlhofer (20 Jahre) - Philip Penzinger (mit 24 bereits der Senior in der Abwehrreihe) - Kilian Koch (18) und Elias Jandrisevits (17) in die Bresche springen und die war natürlich zweitweise überfordert und wie Christian Zach formulierte,“ er hatte eine Teenager-Abwehrreihe auf dem Spielfeld, die sich große Mühe gab, aber die Routine fehlte seinen Küken, was auch verständlich war.“ Die Folge waren wechselnde und schwankende Ergebnisse und Leistungen, die bis zur Saison-Unterbrechung „nur“ Rang neun zur Folge hatten. Hinzu kam auch die Abschlussschwäche von Thomas Herklotz, der nach 9 Spielrunden nur vier Mal ins Schwarze traf, auch von Nico Binder fehlte in der Torschützenliste jede Spur, was wahrscheinlich den fehlenden zielgenauen Pässen aus der Defensive geschuldet war.

Es war für uns eine schwere Entscheidung

„Wir haben die Situation analysiert und sind dann zum Entschluss gekommen, dass  ein neuer Impuls der Mannschaft gut tun würde“  sagt Peter Lehner, Koordinator Sport, „ der Schritt hat allen beteiligten Personen sehr weh getan, ich habe auf meiner Ebene mit dem Trainer sehr gut zusammengearbeitet, ich kann auch nicht sagen, dass er irgendetwas falsch gemacht hat, wir haben viele Partien ganz knapp verloren, aber schlussendlich wird der Trainer an der Tabellensituation gemessen. Es ist wahrscheinlich auch eine psychische Sache, irgendwo sitzt ein Knoten, warum der auch immer da ist, weiß kein Mensch und dieser Knoten muss gelöst werden, meistens ist es ein Kopfsache und es ist im Fußballgeschäft oft der Fall, dass neue Orientierungen diese Möglichkeiten hergeben und das Problem schneller gelöst wird“ so Lehner weiter. Auf die Frage, ob Co-Trainer Thomas Simon auch von der Entlassung betroffen ist, meine Peter Lehner:“ Thomas Simon ist erst im Juni zu unserem Verein gekommen, die Entlassung hat nur den Chef-Trainer betroffen, so dass er weiterhin dem Verein erhalten bleibt.“ Auf die letzte Frage, ob die Spieler ein Home-Trainingsprogramm erhalten haben, antwortete Lehner wie folgt: „Die Spieler haben genug Eigenverantwortung, um sich fit zu halten, bis ein neuer Trainer die weitere Marschrichtung vorgibt.“


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