Worstcase-Szenario mit Verlierer und Gewinner und einer Vision

Die steigenden Infektionszahlen lassen wahrscheinlich die schlimmsten Befürchtungen wahr werden, dass es ab April mit dem Fußball im Amateurbereich nicht weitergeht. Die Saison wird abgebrochen und sie wird auch nicht gewertet werden, so dass es wieder keine Aufsteiger und Absteiger geben wird wie im Frühjahr 2020. Für die Mannschaften, welche sich im Winter verstärkt haben, um aufzusteigen, ist das eine Katastrophe, für die Mannschaften, welche am Tabellenende stationiert sind, ein Glücksfall nach dem Motto“ Gerade noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“.

Der Steirische Fußballverband hat folgende Planung am 11. März veröffentlicht:

Sollte ein Training durch die Covid-Verordnungen ab April wieder ermöglicht werden, wird nach einer entsprechenden Vorbereitungszeit (zuerst Gruppentraining, danach Mannschaftstraining und Freundschaftsspiele) voraussichtlich mit dem Wochenende 14./16. Mai 2021 (KW 19) der Spielbetrieb wieder aufgenommen.

Die nach Abschluss der Hinrunden auf Platz 1 liegenden Mannschaften steigen gemäß § 13a ÖFB-Meisterschaftsregeln in die nächsthöhere Leistungsstufe auf.

Es gibt KEINEN Absteiger und KEINE Relegationsspiele.

Der Niederösterreichische Fußballverband hat bereits am 5. März folgendes mitgeteilt:

Sollte ab Ostern (5. April) ein vollständiges Training mit Körperkontakt wieder möglich sein, kann nach einer fünfwöchigen Vorbereitung ab dem 8. Mai die Meisterschaft fortgesetzt werden.

Sollte bis zum 18. April kein vollständiges Training mit Körperkontakt möglich sein – und demnach kein Start der restlichen Meisterschaftsspiele aus der Hinrunde ab dem 21. Mai – wird die Meisterschaft 2020/21 für alle Spielklassen abgebrochen und nicht gewertet. 

Was wäre, wenn..... die Fußballsaison im Unterhaus abgebrochen wird, dann hätten wir eine Vision anzubieten:

„In der Burgenlandliga ist es für den ASV Siegendorf nun das zweite Mal, dass der Aufstieg in die Regionalliga verwehrt bleibt, außer die drei Landesverbände einigen sich, dass man mit drei Aufsteiger die REGIONALLIGA OST wieder mit 16 Mannschaften bestücken kann, denn eine Meisterschaft mit 13 Vereinen ist ein Unding für die dritthöchste Liga von Österreich. Aber dafür müssen sich alle drei involvierten Landesverbände einigen, was aber wahrscheinlich an der fehlenden Flexibilität scheitern wird. Für Siegendorf spricht der Umstand, dass sie nach Verlustpunkten gerechnet der Tabellenführer sind. Um in der Burgenlandliga nicht mit 14 Mannschaften spielen zu müssen, gibt es drei Aufsteiger aus den II. Ligen, zum Ausgleich gibt es dann in der Saison 21/22 vier Absteiger, bei den 1. Klassen und 2. Klassen steigt jeweils der Tabellenführer auf, wobei die erste 1.Klasse Süd auf 16 Vereine aufgestockt wird und es gibt keine Absteiger."

Aber das sind alles nur Zahlenspiele, die aber gemäß § 13a ÖFB-Meisterschaftsregeln* zu realisieren wären, denn außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Lösungen, und die Vereine, die es betrifft, würden mit dieser Lösung bestimmt zufrieden sein, zumal einige schon in der Abbruchsaison 19/20 an der Tabellenspitze standen. Man darf gespannt sein, ob der BFV auch eine Planung hat und diese zeitnah veröffentlicht.

* Kann ein Meisterschaftsbewerb (Liga, Gruppe) nicht wie vom Verband festgelegt regulär fortgesetzt werden, entscheidet der jeweils für diesen Meisterschaftsbewerb zuständige Verband über dessen Unterbrechung und spätere Fortsetzung bzw. dessen Abbruch und Wertung sowie über den Auf- und Abstieg.

 

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