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Trainerwechsel in Siegendorf: Kausich folgt auf Kühbauer

In Siegendorf gehen die Uhren anders, Trainer Josef Kühbauer muss trotz dreier Siege in Serie das Handtuch nehmen. Es folgt ihm der in Burgenland schon bekannte slowakische Trainer Marek Kausich, der unter anderem bereits SV Mattersburg II, Ritzing und den SV St. Margarethen trainiert hat. Diesmal war selbst ein 3:1-Auswärtserfolg in Kohfidisch nicht ausreichend, weil nach Ansicht der sportlichen Leitung die spielerische Leistung – vor allem in Hälfte eins – weit hinter den Möglichkeiten der Mannschaft blieb. Zudem sorgten einige Personalentscheidungen von Josef Kühbauer sowie die defensive Grundausrichtung für Verwunderung und Unverständnis bei Vorstand und Fans. Kühbauer hat nach den letzten Spielen selbst moniert, dass die Mannschaft spielerisch nicht in die Gänge kommt und bei diesem  Kader wesentlich mehr kommen müsste. Nun ist er nach fast genau zwei Jahren sein Traineramt losgeworden, hat zwei Lockdowns mitgemacht und ist jetzt in Siegendorf Vergangenheit.

Wir befragen Sektionsleiter Harald Mayer, wie es zu dieser Trainerentlassung gekommen ist:

„Wir haben zwar gewonnen, aber wie wir gespielt haben, das war nicht das Gelbe vom Ei, spielerisch war es gleich null, es wurden auch keine Torchancen erarbeitet." Auf die Frage, wie die Mannschaft den Trainerwechsel hingenommen hat, antwortete Mayer. “Die Mannschaft hat den Trainerwechsel einfach hingenommen, ohne zu diskutieren, sie muss das machen, was wir sagen, so einfach ist das. Marek Kausich hat die höchste  Trainerausbildung mit allen Lizenzen und wir gehen davon aus, dass er die Mannschaft pushen kann und sie spielerisch wieder auf Vordermann bringen wird.“ so der Sektionsleiter.

 

Kausich

Trainer Marek Kausich

 

Natürlich haben wir auch den Neo-Trainer Marek Kausich gefragt, welchen Eindruck er nach fünf  Tagen Training von der Mannschaft hat, was seine Ziele sind.

„Ich habe bis zum Sommer die Mannschaft von Petržalka trainiert, dann haben mich die Verantwortlichen von Siegendorf angerufen und da habe ich gerne zugesagt. Die Mannschaft macht auf mich einen sehr guten Eindruck, der Pepi Kühbauer hat mir eine intakte Mannschaft hinterlassen, sie ist willig und sie wollen etwas erreichen. Natürlich gibt es im Team einige Baustellen, die werden wir in den nächsten Tagen und Wochen beseitigen. Wichtig für mich ist, dass wir spielerisch uns weiterentwickeln, einen ansehnlichen Fußball spielen und die Fans wieder gerne zu uns ins Stadion kommen. Wir werden nun von Spiel zu Spiel schauen, die direkten Konkurrenten sind nächster Zukunft unsere Gegner und wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir gewinnen.“ sind die abschließenden Worte von Kausich.

 

Foto: ASV Siegendorf

 

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