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Trainerwechsel in Güssing: Christoph Herics folgt auf Tihamér Lukács

Der Trainerwechsel in Güssing hat sich in den letzten Wochen schon abgezeichnet, acht Punkte aus 12 Begegnungen und nur zwölf erzielte Tore sprechen nicht für eine schussgewaltige Offensive. Am Sonntag nach der 0:2-Niederlage gegen Kohfidisch zog Obmann Hannes Winkelbauer die Reißleine und entließ Lukacs. Es wurde eine interne Lösung gefunden, der seit fast zwei Jahre im Verein tätige erfolgreiche Nachwuchstrainer Christoph Herics übernimmt nun den Posten des Chef-Trainers.

Zum Trainerwechsel äußerte sich der sportliche Leiter Philipp Lang wie folgt:

„Mit der Punkteanzahl nach zwölf Runden waren wir nicht zufrieden, darum haben wir den Trainerwechsel vollzogen. Am Sonntag nach der Niederlage gegen Kohfidisch haben wir uns zusammengesetzt, haben die Lage mit Lukacs besprochen und sind zu einer einvernehmlichen Trennung gekommen. Wir möchten uns aber bei ihm für die gute Arbeit, besonders in der Lockdown-Zeit, als er mit den Spielern ein hervorragendes Individual-Training gemacht hat, bedanken. Der neue Trainer ist Christoph Herics, der bereits in Neuberg und Kohfidisch Trainer war und seit Januar 2020 als Nachwuchstrainer in unserem Verein tätig war. Der Vorteil seiner Nominierung ist, dass er den Verein und die Interna kennt, und er wurde am Montag der Mannschaft als neuer Trainer vorgestellt und hat sofort mit seiner Arbeit begonnen.“

Herics

Trainer Christoph Herics

Ligaportal bat den neuen Trainer Christoph Herics zum Interview:

Ligaportal: Wie sehen Sie die kommenden Aufgaben?

Herics: „Es ist eine spannende Aufgabe voller Visionen und Pläne, für mich war es wichtig, dass die jungen Spieler im Verein gehalten wurden und ich mit denen nun weiterarbeiten kann und dass das Trainerteam bleibt. Als mich Obmann Winkelbauer gefragt hatte, ob ich den Trainerposten haben möchte, habe ich gerne zugesagt.“

Ligaportal: Wie können Sie den Heimkomplex aus den Köpfen der Spieler bekommen?

Herics: „Wir müssen den psychologischen Knopf finden, wie die Spieler diesen Komplex ablegen und auswärts nach einem Rückstand an die eigene Stärke glauben, um bis zum Ende der Herbstmeisterschaft noch Punkte mitzunehmen, damit wir im Winter unsere Visionen stressfrei umsetzen können.“

Ligaportal: Im nächsten Auswärtsspiel in Bad Sauerbrunn besteht ja die Möglichkeit, aufgrund der Stärke auf fremden Boden zu punkten.

Herics: „Ich sehe in den letzten beiden Partien absolut die Möglichkeit zu punkten, ich habe mir einige Matches der Kampfmannschaft angesehen und die Jungs spielen nicht so schlecht, wie man es aufgrund der Tabellensituation vermutet. Aber so ist es im Fußball, man kommt in eine Negativspirale und nun müssen wir die Spirale aufhalten, das Feuer neu entfachen, um in Bad Sauerbrunn zu bestehen, um dann diesen Schwung in das letzte Heimspiel der Saison mitzunehmen.“

Ligaportal: In Sankt Margarethen hat der Trainerwechseleffekt mit zwei Siegen gut funktioniert, hoffen Sie auch auf diesen Effekt?

Herics: „Das wäre natürlich super, aber wir müssen einfach das umsetzen, was wir können und die Motivation neu entfachen. Vielleicht gelingt uns ein Kampfsieg, damit das Selbstbewusstsein wieder zurückkommt und die Spieler wieder an sich glauben. Zehn Tage lang müssen die Spieler noch Gas geben, alles aus sich herausholen und im Winter im Kopf die Festplatte räumen."

Ligaportal bedankt sich für das Interview.

 

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