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Aufsteiger SV Schattendorf schlug auf dem Transfermarkt zu: Sieben Neuzugänge

Für den SV Schattendorf naht das Abenteuer Burgenlandliga in großen Schritten, denn schon am letzten Montag startete die Truppe um Trainer Alfred Wagentristl mit der Vorbereitung auf das kommende Spieljahr in der höchsten Spielklasse des Landes. Mit der überragenden Leistung, welche man während der gesamten Saison 2021/22 gezeigt hat, geht man mit einem guten Selbstbewusstsein und Optimismus an diese Aufgabe heran. Als ersten Gegner erwartet man zum Auftakt der Hinrunde am 29. Juli 2022 den ASK Horitschon im heimischen Grenzstadion.

Die Erwartungen sind realistisch

Für Obmann Alex Bernhardt sind die Erwartungen absolut realistisch, „wir wollen jedenfalls mit Respekt an die Sache herangehen, wobei wir auch den Schwung und das Selbstvertrauen mitnehmen wollen, denn die Mannschaft, welche mit großem Vorsprung den Meistertitel errungen hat, ist ein funktionierendes Gebilde, auf welches aufgebaut werden kann.“

Ligaportal: Die Auslosung für die kommende Meisterschaft ist nun online, wie schätzen sie die Chancen ein, in den kommenden vier Spielen zu punkten, nach der ersten Begegnung gegen Horitschon warten als nächste Gegner Klingenbach, Bad Sauerbrunn und Ritzing?

Bernhardt: „Es ist vom Gegner unabhängig, als Aufsteiger wollen wir den ersten Schwung mitnehmen, obwohl die Auslosung ziemlich schwierig, wir nehmen die Herausforderung an und wollen das Beste daraus machen.“

Ligaportal: Sie haben vier ungarische Legionäre an Bord geholt, in welchen Positionen sind die vier Spieler einsetzbar?

Bernhardt: „Die vier Spieler kommen alle vom SC Sopron, dem Absteiger der 3. ungarischen Liga, Benjamin Koronczai im Defensivbereich, Patrik Holzmann wird als 6-er eingesetzt, Matyas Krizsonits und Armin Kocsis im Sturm. Dazu kommen mit Jan und Nico Koller sowie Stefan Eggenhofer drei junge Perspektivspieler zum Verein. Grundsätzlich sind wir nun nominell gut aufgestellt, wie es dann in der Burgenlandliga funktionieren wird, kann ich nicht sagen.“

Ligaportal sprach auch mit Erfolgstrainer Alfred Wagentristl, wie er den Status quo der Mannschaft sieht und welche Ziele man sich gesetzt hat.

Ligaportal: Nach zwei coronabedingten Abbruchsaisonen haben sie in der letzten Saison den Meistertitel errungen, war das zu Beginn der Saison absehbar?

Wagentristl: „Ja, es war zu erwarten, denn die Vereinsführung hat einige Schattendorfer, welche in der Fremde gespielt hatten, zurück zum SV geholt. Es waren dreizehn einheimische Spieler im Kader und es hat sich im Laufe der Meisterschaft gezeigt, dass das Team immer besser zusammengewachsen ist und die Begeisterung nicht mehr zu stoppen war.“

Ligaportal: Bei den Neuverpflichtungen hat man wieder auf Legionäre zurückgegriffen, wie kam das zustande?

Wagentristl: „Wir hatten das Glück, dass wir frühzeitig für die Burgenlandliga planen konnten, aber es waren keine inländischen Spieler auf dem Markt, welche zu uns gepasst hätten. So sind wir zu mehrmaligen Beobachtungen nach Sopron gereist und haben uns von der spielerischen Qualität der Legionäre überzeugt. In den ersten drei Trainingseinheiten haben sie eine hervorragende Einstellung gezeigt und dass sie auch charakterlich top sind. Natürlich setzten wir auch auf die jungen Neuzugänge Jan und Nico Koller sowie Stefan Eggenhofer, die werden sicherlich bald den Anschluss an die Kampfmannschaft finden und werden zu unserem Vorhaben, den Klassenerhalt zu schaffen, ihren Beitrag leisten.“

Ligaportal: Welche Ziele und Erwartungen haben sie für Burgenlandliga?

Wagentristl: „Diese Frage wird nun oft gestellt, aber man kann nicht seriös darauf antworten, was die Erwartungen betrifft. Der Mannschaftskader ist mit den sieben Neuzugängen stark verändert worden, außerdem steht uns der Kopf der Mannschaft, Andreas Walzer, wegen seines Karriere-Endes nicht mehr zur Verfügung und da weiß ich zurzeit nicht, ob wir diesen Ausfall kompensieren können. Das Ziel ist aber auf jeden Fall der Klassenerhalt.“