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Burgenlandliga: Drei neue Gesichter auf der Trainerbank

Am 11. Juni 2022 ging eine spannende Saison in der Burgenlandliga zu Ende: Der Kampf um den Meistertitel wurde erst eine Runde vor dem Saisonende entschieden und auch im Abstiegskampf war bis zur 27. Runde nicht klar, wer die Liga verlassen muss. In gut drei Wochen geht schon wieder die neue Meisterschaft los, mit drei neuen Gesichtern auf der Trainerbank, die nur ein Ziel haben: mit ihrem Team erfolgreich zu sein. Ligaportal sprach mit den neuen Trainern über ihre Ziele und Erwartungen.

Franz Lederer, SV Sankt Margarethen

Der neue starke Mann an der Seitenlinie des SV Sankt Margarethen heißt Franz Lederer. Der Ex-Mattersburger Bundesligatrainer wird dabei komplett wertfrei an seine Arbeit herangehen, kein Kaderspieler kennt ihn.

Ligaportal: Welche Beweggründe haben Sie gehabt, den SV Sankt Margarethen als neuen Verein auszusuchen?

Lederer: „Es war umgekehrt, der Verein ist auf mich zugekommen, ob ich mir eine Zusammenarbeit vorstellen könnte. Nach zwei weiteren Gesprächen sind wir uns einig geworden.“

Ligaportal: Haben Sie sich in der vergangenen Saison Spiele vom SV angesehen?

Lederer: „Natürlich, als ich gewusst habe, dass ich in der kommenden Saison die Mannschaft trainieren werde. Die Mannschaft ist damals aufgrund der Abstiegsängste unter ihrem Wert geschlagen worden und das Schöne am Fußball ist, was gestern war, zählt heute schon nicht mehr und darum schauen wir nur nach vorn.“

Ligaportal: Haben Sie bei der Kaderplanung schon mitgewirkt? Denn etliche Stammspieler haben den Verein verlassen.

Lederer: „Ja, wir waren immer im Austausch, haben miteinander kommuniziert, was wir positionell machen müssen und so sind wir auch an die Sache herangegangen.“

Ligaportal: Welche Erwartungen und Ziele haben Sie für die kommende Saison?

Lederer: „Das haben wir in den ersten Gesprächen bereits abgesteckt, nach dem Beinahe-Abstieg und dem Kaderumbau wollen wir mit der jungen Mannschaft, welche lern- und entwicklungsfähig ist, einen sicheren Mittelfeldplatz in der Tabelle anstreben, das ist das erste Ziel.“

Christoph Monschein, SC Pinkafeld

Nach dem Weggang von Maximilian Senft machte man sich in Pinkafeld auf die Suche nach einem neuen Chef-Coach und sie wurden in Weiz fündig. Vom Regionalliga-Mitte-Verein Elin Weiz wurde Christoph Monschein an die Pinka geholt.

Ligaportal: Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem SC Pinkafeld?

Monschein: „Der Verein ist auf mich zugekommen, und da es in Pinkafeld hervorragende Möglichkeiten gibt, weil dort professionell gearbeitet wird, hat mich die Aufgabe sehr gereizt und wir sind uns handelseinig geworden.“

Ligaportal: Haben Sie sich in der vergangenen Saison Spiele vom SC angesehen?

Monschein: „Nachdem mein Vertrag fix war, habe ich mir das letzte Spiel gegen Markt Allhau angesehen.“

Ligaportal: Haben Sie bei der Kaderplanung schon mitgewirkt? Denn etliche Stammspieler haben den Verein verlassen.

Monschein: „Es ist schon vieles vor meiner Verpflichtung passiert, da der Vorstand und der sportliche Leiter das Umfeld besser kennen, darum war ich bei den Neuzugängen außen vor, aber der Kader ist optimal aufgestellt.“

Ligaportal: Welche Erwartungen und Ziele haben Sie für die kommende Saison?

Monschein: „Aufgrund der Tatsache, dass die Mannschaft verjüngt wurde, möchte ich jeden Spieler stückwerks besser machen und das Team weiterentwickeln. Auf eine Platzierung in der Tabelle möchte ich mich nicht festlegen, nach Beendigung der Herbstsaison werden wir sehen, wohin die Reise gehen kann.“

Matthias Dürnbeck, ASK Kohfidisch

Ein Youngster wird in Kohfidisch Chef-Trainer, der 28-jährige Matthias Dürnbeck soll in Zukunft die sportlichen Geschicke des ASK leiten. Dürnbeck kennt den Verein in- und auswendig und hat sich bereits in der Jugendarbeit profiliert, ist seit 2019 für den ÖFB im Mädchenfußball engagiert und ist seit 2021 in der Landesauswahl U14 tätig.

Ligaportal: Wann ist die Club-Führung des ASK an Sie herangetreten, dass sie den Chef-Trainer-Posten übernehmen sollen?

Dürnbeck: „Das war kurz vor dem Saisonende, vor dem letzten Spiel.“

Ligaportal: Haben Sie bei der Kaderplanung schon mitgewirkt? Denn etliche Stammspieler haben den Verein verlassen.

Dürnbeck: „In die Kaderplanung war ich involviert, wir haben alle Spieler bekommen, welche wir wollten und haben die Mannschaft sehr verjüngt.“

Ligaportal: Wird Tobias Binder als Co-Trainer bleiben?

Dürnbeck: „Ja, Tobias Binder wird mir als Co-Trainer zur Verfügung stehen.“

Ligaportal: Welche Erwartungen und Ziele haben Sie für die kommende Saison?

Dürnbeck: „Wir wollen in der Liga eine gute Rolle spielen und aus Kohfidisch wieder eine Festung machen und kein Heimspiel verlieren. Die kommenden Gegner sollen mit einem unguten Gefühl anreisen und die Punkte in Kohfidisch lassen.“