Quo Vadis – FC Andau?

Die Herbstsaison war alles anders als erfreulich für den FC Andau, letzter Tabellenplatz und ein schreckliches Torverhältnis von 21:51. Pro Spiel hat man über drei Tore bekommen, damit kann man in der Burgenlandliga nicht bestehen. Zwischenzeitlich hat man sich vom erfolglosen Trainer Christian Bauer getrennt, der mit seiner Aufgabe, den Klassenerhalt zu schaffen, überfordert war. Nun hat die Vereinsführung der Seewinkler einen altbekannten Trainer installiert, es ist Christoph Tischler, der 44-Jährige übernimmt den freien Trainerstuhl in Andau. Es ist bereits seine dritte Amtszeit beim FC. Mit diesem Trainer-Wechsel und ein paar Neuzugängen hofft man, den Turnaround zu schaffen, um in der Burgenlandliga verbleiben zu können.

Ligaportal.at sprach mit Obmann Roland Peck, wie er die momentane Situation sieht und ob es seiner Meinung nach noch eine realistische Chance gibt, den Klassenerhalt doch zu schaffen.

Ligaportal: Ihr habt einen neuen-alten Trainer geholt, was hat den Ausschlag gegeben, dass ihr Christoph Tischler wieder ins Boot geholt habt.

Peck: „Christoph Tischler ist ein akribischer Arbeiter und geht detaillierter ins Spielsystem hinein, das ist auch seine Vorgangsweise im Training. Sein Vorgänger hat das alles als Gesamtes gesehen, das ist der Unterschied zum neuen Trainer. Wir haben gewusst, wie Tischler arbeitet, mit ihm sind wir zweimal Meister geworden und wir glauben, dass er der Mannschaft in der momentanen Situation guttut.“

Ligaportal: Welches Zwischenfazit ziehen Sie nach der Hinrunde?

Peck: „Wir haben grundsätzlich damit gerechnet, dass wir nicht im gesicherten Mittelfeld oder vorn mitspielen werden, bei einigen Matches haben wir unglücklich Punkte verloren, weil wir taktisch nicht diszipliniert waren. Zum Ende der Hinrunde hat die Niederlagenserie meiner Mannschaft schwer zu schaffen gemacht und das Selbstvertrauen ging völlig verloren.“

Ligaportal: Wie steht es um Transferaktivitäten in der Winterpause?

Peck: „Wir haben uns von einigen Spielern getrennt, die nicht die zu erwartende Leistung gebracht haben. Einen Spieler aus der Slowakei, einen Ex-Profi von Petržalka für die Nummer 6 haben wir bereits verpflichtet, ein Offensivmann und ein Innenverteidiger werden noch kommen.“

Ligaportal: Wie plant der FC die Wintervorbereitung? Haben die Spieler ein Heimprogramm zu absolvieren?

Peck: „Zurzeit gibt es ein freies Lauftraining, ab Mitte Dezember gibt es ein Heimprogramm vom neuen Trainer, damit bis zum Trainingsstart am 9. Januar eine gewisse Kondition bereits vorhanden ist. Am 10. Dezember gibt es ein Treffen mit der gesamten Mannschaft und Christoph Tischler, der seine Vorstellungen und Vorhaben für das Frühjahr den Spielern erläutern wird. Am 14. Januar haben wir das erste Vorbereitungsspiel gegen Wiener Sport-Club 1b (2. Landesliga).“

Ligaportal: Was muss im Frühjahr verbessert werden, um die gesteckten Ziele zu erreichen?

Peck: „Wichtig wäre ein Sieg im ersten Spiel der Rückrunde gegen Rudersdorf, mit einem Dreier würden wir die rote Laterne abgeben und die Mannschaft hätte wieder Selbstvertrauen getankt. Alles Weitere wird sich dann ergeben.“

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