ASV Draßburg: Knapper Auswärtssieg in Pinkafeld

Nach der Cup-Gala gegen St. Georgen startete der ASV Draßburg auch mit einem Sieg in die neue Saison der Burgenlandliga, setzte sich die Elf von Coach Ernst Baumeister beim SC Pinkafeld, wie erwartet, durch und sicherte sich somit die ersten drei Punkte. Eine Torflut bekamen die rund 400 Zuseher aber nicht zu sehen, auch weil die Hausherren mit einer kämpferischen Sonderleistung dagegenhielten und dem Titelaspiranten einiges abverlangten.

 

„Wir hatten anfangs zu viel Respekt und haben zu passiv agiert“, beschrieb Pinkafeld Coach Andreas Konrad die Anfangsphase der ersten Hälfte in der die Gäste auch in Führung gingen. Nach einer Walzer-Ecke war Ivan Horvath per Kopf zur Stelle und brachte seiner Truppe früh auf die Siegerstraße. Draßburg war spielerisch überlegen und gab weiterhin den Ton an, Pinkafeld ließ aber nicht viel zu und stand durchaus kompakt. Gudelj und Walzer ließen zwei der wenigen zwingenden Möglichkeiten jedoch liegen und somit ging es mit dieser knappen Führung in die Halbzeitpause.

 

Walzer stellt Weichen auf Sieg

In den zweiten 45 Minuten fanden schließlich auch die Hausherren besser in die Partie und drückten kurz nach dem Wiederanpfiff auf den Ausgleich, doch gerade in dieser Phase kassierten die Heimischen den zweiten Gegentreffer, als Andreas Walzer einen perfekt zu Ende gespielten Draßburger Konter überlegt abschloss und die Führung ausbaute – 2:0. Daraufhin verlor die Konrad-Elf etwas den Faden, während Draßbrug weiterhin am Gas blieb, einige Möglichkeiten aber liegen ließ und die Vorentscheidung somit verabsäumte.

In den Schlussminuten kam somit noch einmal Spannung in die Partie, als Anze Kosnik einen Stellungsfehler der Gäste gekonnt ausnutzte und auf 2:1 verkürzte. Der Anschlusstreffer fiel jedoch zu spät, spielte die Baumeister-Elf die knappe Führung über die Zeit und durfte somit einen gelungenen Saisonstart bejubeln.

 

Ernst Baumeister, Trainer ASV Draßburg: „Der Sieg war klarer, als es das Ergebnis zeigt. Wir hätten höher Führen können, haben aber einige Möglichkeiten ausgelassen und das Spiel somit noch einmal spannend gemacht.“

 

Andreas Konrad, Trainer SC Pinkafeld: „Aufgrund der kämpferischen Leistung und der guten zweiten Hälfte hätten wir uns wohl einen Punkt verdient gehabt. Draßburg war aber spielbestimmend.“

 

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