Deutschkreutz schießt sich für die Rückrunde warm

Einen viel besseren Start in die Rückrunde der Burgenlandliga zu haben wie der FC Deutschkreutz, der sich mit einem 6:1-Sieg gegen den SV Wimpassing durchsetzte, wird wohl schwer zu erreichen sein. Während man also im Mittelburgenland eine ordentliche Portion Selbstvertrauen tanken konnte, muss man sich an der Leitha wohl mit der 2. Liga Nord näher beschäftigen als sonst, nachdem der SV Wimpassing weiterhin bei 6 Punkten stagniert.

Rasanter Beginn von Deutschkreutz

Lange durfte die Null, wie Huub Stevens sagen würde, nicht stehen bei den Wimpassingern. Bereits in der 7. Minute rannte David Lämmermeyer auf den gegnerischen Torwart zu und vollendete zur frühen 1:0 Führung. So wie die Deutschkreutzer danach auftraten war schnell klar, dass es heute zu einem Torfestival kommen könnte. Während Florian Szaffich noch an Matijas Schreiber scheiterte, traf Lukas Godovitsch in der 22. Minute zum 2:0 nach einem guten Zusammenspiel mit Szaffich. Nach einer weiteren guten Möglichkeit durch Lämmermeyer erzielte Goran Erseg in Minute 38 das 3:0. Kurz vor Halbzeitpfiff legte Erseg dann noch das 4:0 für Alexander Pendl auf. Von den Gästen war in Halbzeit Eins bis auf einen Lattenkopfball wenig zu sehen.

Ineffizienz verhindert Zweistelligkeit

Nach der Pause änderte sich zunächst wenig im Spielverlauf und die Heimmannschaft fand weiterhin Chancen wie Sand am Meer vor. So traf beispielsweise Christopher Lipowsky nach einem Eckball das Aluminium. In der 60. Minute traf dann mit Lämmermeyer jener Mann der diesen Torreigen eröffnete zum 5:0 für Deutschkreutz. Es blieb allerdings nicht sein letztes Tor, denn in der 80. Minute war bei Lämmermeyer der Hattrick geschafft und für Wimpassing das halbe Dutzend Gegentore voll. Einen kleinen Moment zur Freude gab es allerdings noch für die Gäste, die sich in der Schlussphase etwas steigern konnten und auch einige Chancen vorfanden. In der Nachspielzeit durfte Thomas Varhanik den Ehrentreffer zum 6:1 erzielen. Ob man bei diesem Ergebnis wirklich von Ehre sprechen kann, sei jedoch jedem selbst überlassen.


Trainer Dietmar Heger war bis auf die Effizienz in der Chancenverwertung sehr zufrieden mit seiner Mannschaft, allerdings wollte er das Ergebnis angesichts des schwachen Auftritts der Wimpassinger nicht überbewerten. Nach diesem einmal mehr desaströsen Auftritt wird die Mission Klassenerhalt für den SV Wimpassing wohl eine „Mission Impossible“. Von Platz 14 ist man bereits 11 Punkte entfernt und die aufzuholen nachdem man in 16 Runden gerade mal 6 Pünktchen gesammelt hat wird sicher kein leichtes Unterfangen.

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten