Traumtor entscheidet Nordderby zwischen St.Margarethen und Leithaprodersdorf

In der 17.Runde der Burgenlandliga traf der SV St.Margarethen zuhause im Greabochstadion auf den SV Leithaprodersdorf. Die Gäste hätten sich mit einem Sieg von der Abstiegsregion absetzen können, mussten sich aber mit einem 2:1 für St. Margarethen geschlagen geben. Die Heimmannschaft konnte dagegen Deutschkreutz in der Tabelle überholen und findet sich nun auf dem fünften Platz der Tabelle wieder.

Starker Beginn der Gäste

Der SV Leithaprodersdorf zeigte den Hausherren aus St.Margarethen gleich von Anfang an, dass sie nicht gekommen sind um Punkte abzuliefern. Bereits in der 4. Minute hatte Patrick Mozelt das 0:1 am Fuß, vergab aber aus kurzer Distanz. In der 12. Minute landete der Ball aber dann im Netz. Levi Markhardt erzielte das 0:1 mit einem guten Schuss, nach einer Situation die aus einem Einwurf entstand. Die Leithaprodersdorfer Führung hielt allerdings nicht lange, denn in der 17. Minute zeigte Schiedsrichter Markus Kouba auf den Elfmeterpunkt. Thorsten Lang ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte zum 1:1. Danach hatten beide Teams bis zur Halbzeit noch einige Chancen auf einen Führungstreffer, es blieb aber nach 45 Minuten beim Spielstand von 1:1.

Lang mit Schuss ins Glück

Nach der Pause konnten sich beide Mannschaften lange nicht durch die jeweiligen Mittelfeldreihen spielen und die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren weitgehend chancenfrei. In der 63. Minute fiel dann der spielentscheidende Treffer: Nach einer traumhaften Einzelaktion von Philipp Reinisch am Rande des Strafraums inklusive Haken, flankte Reinisch in Richtung des Elfmeterpunkts zu Thorsten Lang. Dieser fackelte nicht lange und schoss volley mit Hilfe der Innenstange das 2:1 für St.Margarethen. Danach konnten sich die Leithaprodersdorfer aber noch motivieren und die Partie war lange nicht entschieden. Vor allem die Nachspielzeit war sehr hektisch und mit drei aufeinanderfolgenden Standards blieb die Torgefahr der Gäste bis zum Schluss bestehen. Jedoch scheiterten Mozelt und co. an der Verteidigung der St.Margarethner, die zweimal auf der Linie klären konnte. So blieb es nach 95 Minuten beim 2:1 für die Heimmannschaft.

Stimmen zum Spiel

Marek Kausich (Trainer St.Margarethen): „Es war eine rassige, jedoch fair geführte Partie. Wir mussten lange zittern, vor allem in der Nachspielzeit wurde es hektisch. Ich bin froh über die drei Punkte meiner Mannschaft, da Leithaprodersdorf auch ein gutes Spiel ablieferte“.

Peter Benes (Trainer Leithaprodersdorf): „Ich war vor allem mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden, leider verpassten wir einige Möglichkeiten. Im Endeffekt denke ich ein Punkt für uns wäre sicher nicht unverdient gewesen und angesichts unsere Chancen auch sicher möglich.“

Die Besten des Spiels

St. Margarethen: Thorsten Lang, Sebastian Hamm (Mittelfeld), Martin Hahnekamp (Verteidigung)

Leithaprodersdorf: Fabian Dinhof (Mittelfeld)

 

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