Kubik schlägt wieder zu – Oberwart muss sich Bad Sauerbrunn geschlagen geben

In der 28. Runde der Burgenlandliga traf der SV Oberwart vor heimischem Publikum auf den SC Bad Sauerbrunn. Vor allem Dank eines einmal mehr starken Tomas Kubik, konnte sich Bad Sauerbrunn mit 1:2 im Informstadion durchsetzen. Der SV Oberwart muss damit den Kampf um den Vizemeistertitel aufgeben, steht aber zumindest bis morgen auf dem 4. Platz und kann weiter bester Südverein werden. Der SC Bad Sauerbrunn befindet sich nun auf dem 9. Tabellenplatz.

Kubik mit Doppelschlag

Der SV Oberwart wollte gegen den SC Bad Sauerbrunn mit einer Dreierkette bestehen, doch vor allem einer konnte diese Umstellung ausnutzen: Gäste-Stürmer Tomas Kubik. Er beschäftigte von Anfang an die Oberwarter Defensive und tauchte immer wieder vorm Tor der Oberwarter auf. Während sich zunächst noch Gabor Sipos durchsetzen konnte, gelang dem Legionär in der 15. Minute der Treffer zum 0:1 für den SC Bad Sauerbrunn. Gleich in der darauffolgenden Minute setzte er sich wieder gegen Sipos durch und erhöhte auf 0:2. Es hätte in der Anfangsphase sogar durchaus noch zwei weitere Kubik-Treffer geben können, doch auch Gabor Sipos konnte „Siege“ in diesem Einzelduell holen. In der Offensive blieb der SV Oberwart lange harmlos und erst in der 32. Minute musste Gästetorhüter Markus Böcskör eingreifen, wurde jedoch nicht ernsthaft geprüft. Nach 45 Minuten lautete der Stand weiterhin 0:2.

Oberwart gelingt nur mehr Anschlusstreffer

In der zweiten Halbzeit fing sich der Gastgeber zumindest in der Defensive, offensiv blieben aber beide Mannschaften zunächst einiges schuldig und die Partie flaute zunehmend ab. Mit dem näherkommenden Spielende kam jedoch doch noch etwas Pfeffer rein und vor allem ein spätes Tor machte das Spiel noch einmal spannend: „Lebensversicherung“ Thomas Herrklotz sorgt mit dem 1:2 in der 90. Minute noch einmal für Spannung in der Nachspielzeit. Und tatsächlich fanden die Oberwarter noch zwei Chancen auf den Ausgleich, diese wurden aber im letzten Moment von der Sauerbrunner Defensive vereitelt und es blieb beim 1:2.

Gerald Schmalzer (SV Oberwart): „Wir waren die ersten 30 Minuten nicht vorhanden. Vor allem Kubik hebelte unsere Abwehr nach Belieben aus. Man sieht, dass die Aufholjagd im Frühjahr einiges an Kraft gekostet hat, aber wir geben alles um die Saison vernünftig zu beenden.“

Die Besten

Oberwart: Lukas Zapfel (Sturm)
Bad Sauerbrunn: Christoph Krenn (Mittelfeld), Tomas Kubik (Sturm)

 

 

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