Spielberichte

Meisterlicher Abschiedssieg – Pinkafeld muss sich Draßburg geschlagen geben [Video]

In der 30. und gleichzeitig letzten Runde der Burgenlandliga, traf der SC Pinkafeld vor heimischem Publikum auf den ASV Draßburg, der bereits seit längerer Zeit als Meister feststeht. Der Meister verabschiedete sich auch würdig in Richtung Regionalliga Ost und konnte einen 0:2-Auswärtssieg einfahren. Der SC Pinkafeld hingegen verspielte das Rennen um den besten Klub im Südburgenland und beendet die Saison auf einem Tabellenplatz zwischen 7 und 9. 

Nullnummer in Halbzeit Eins

Wäre noch nicht alles entschieden, wäre diese Partie sicher zu einem Abschlusskracher geworden. Aus neutraler Sicht machte der ASV Draßburg aber leider alles schon vor ein paar Runden klar und somit ging es im heutigen Match nur mehr um die Ehre. Nicht gerade zu einer weiteren Steigerung der Qualität führte, dass der SC Pinkafeld neben einigen Ausfällen, aufgrund des BFV-Cupfinales am Montag nicht das letzte Hemd gab. Dennoch konnte man auch bei nicht ganz 100% Einsatz von einer Partie auf Landesliganiveau sprechen, der aber zumindest im ersten Durchgang noch die ganz großen Chancen fehlten und mangels Erfolg aus den 2,3 Halbchancen je Team, blieb es bei einem Halbzeitstand von 0:0.

Späte Tore bringen Draßburger Sieg

In der zweiten Halbzeit traten dann die Mannschaften etwas mutiger auf und vor allem die Gäste aus Draßburg konnten sich einen leichten Vorteil an Spielanteilen erkämpfen. Es folgten dann auch einige Chancen für Draßburg, während die Offensive der Pinkafelder sich immer weniger durchsetzen konnte. Es dauerte aber bis zur 81. Minute, bis endlich ein Tor fiel: Hannes Gamperl verursachte einen unglücklichen Handelfmeter und diese Chance ließ sich Elmir Hrustanbegovic nicht nehmen und er erzielte das 0:1 für Draßburg. Nur drei Minuten später war die Partie dann entschieden und der Standardspezialist Holgar Knartz nutzte Pinkafelder Abstimmungsprobleme zum 0:2 für die Gäste aus dem Norden. Somit verabschiedet sich der ASV Draßburg wie es sich für einen Meister gehört mit einem Sieg.

Tor ASV Draßburg 84

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Florian Hotwagner (TR Pinkafeld): „In der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichen, aber in Halbzeit zwei war Draßburg um ein Stück besser und der Sieg ist denk ich nicht unverdient. In der Saison sind wir mit der Punkteausbeute zufrieden, auch wenn wir einige Hänger hatten, vor allem im Frühjahr. Jetzt folgt am Montag noch das Saisonhighlight mit dem Cupfinale und ich bin sehr zuversichtlich für das Spiel.“

Die Besten:

Pinkafeld: keiner
Draßburg: Lukas Kornholz (Verteidigung), Elmir Hrustanbegovic (Sturm)

 

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