Quo vadis SC/ESV Parndorf?

Die Maschinerie des SC/ESV Parndorf kommt einfach nicht auf Touren, viele verletzte Stammspieler und den jungen Ersatzspielern fehlt das Selbstbewusstsein und die Abgebrühtheit, welche man in der Burgenlandliga benötigt. Mit dem FC Deutschkreutz kommt eine Mannschaft, die in der Offensive mit 6 Tore in fünf Runden eher schwach ist, dafür ist die Abwehr mit nur 5 erhaltene Tore ein Bollwerk. Platzt bei der Hafner-Elf in dieser Runde der Knoten?

 Parndorf geht früh in Führung

Kaum war die Partie angepfiffern, klingelte es bereits im Kasten der Gäste, Lubomir Urgela, war zur Stelle und es stand 1:0 für die Hausherren (2.). Von nun an zogen sich die Parndorfer in die eigene Hälfte zurück und überließen den Deutschkreutzern das Spielgeschehen. Die Hafner-Elf versuchte Ihr Glück mit hohen Bälle nach vorne, der Erfolg blieb aber aus. Mit der knappen Führung der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Deutschkreutz antwortet ziemlich deutlich

Gleich in der 46. Minute bekam der zuvor eingewechselte Michael Pittnauer den Ball vor die Füße serviert und erzielte den 1:1 Ausgleich. Wer nun gedacht hat, die Gäste spielen nun befreiter auf, sah sich getäuscht, eine wahre Fehlpassorgie der Heger-Elf folgte, der sogenannte letzte Pass kam nicht an. In der 65. Minute eine Torchance für die Gastmannschaft, Aleksandar Jovetic schießt knapp vorbei, gleich darauf ein Kopfball von Christopher Lipowsky, knapp vorbei. Die Hausherren hatte aber auch ihr Möglichkeiten, Philipp Hauser lässt eine Granate los, die wird aber von Torhüter Daniel Bader entschärft. In der 78. Minute dann die Führung für die Gäste, Christian Stutzenstein spielt auf Tobias Szaffich und dessen Pass landet bei Goran Erseg und der hatte keine Mühe, das Leder im Tor der Hausherren unterzubringen. (2:1) Das erwartete Aufbäumen der Parndorfer blieb aus, dafür schickte aber der Schiedsrichter Dursun Tosun den Parndorfer Julian Loos in der 83. Minute mit einer Gelb Roten Karte frühzeitig zum Duschen. Das 3:1 für die Gäste in der 88. Minute wiederum durch Michael Pittnauer war das 'i-Tüpfelchen' auf den klaren Erfolg. Das es eine hartumkämpfte Partie war, zeigen die neun Gelben eine Gelb Rote Karte und abschließend darf man sich Fragen, wie geht es mit dem ESV/SC Parndorf weiter?

„Mich hat es sehr verwundert, dass die Parndorfer nach der frühen 1:0 Führung nur noch verteidigt haben, unsere Ballbesitzquote dürfte bei 80% gelegen sein. Ich habe mich gefreut, dass die Hausherren nach dem Ausgleich nicht hopp oder Top gespielt haben und wir den Sieg sicher über die Runden bringen konnten“ sagt Trainer Dietmar Heger, FC Deutschkreutz.

Die Besten

Deutschkreutz: David Thumberger (Mittelfeld) Michael Pittnauer ( Sturm)

 

 

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