Anze Kosnik zwingt Güssing in die Knie [Video]

Der SC Pinkafeld empfängt im heimischen Stadion den SV Güssing in der 11. Runde der Burgenlandliga. Die Gäste sind nach einem Zwischenhoch wieder hart am Boden der Realität gelandet, sind aber gegen den Aufsteiger aus Güssing der klare Favorit, zumal die Gäste eine lange Liste an Verletzten zu beklagen haben und das Selbstbewusstsein dürfte nach der 2:5 Heimniederlage gegen Klingenbach auch nicht das Beste sein.

Tor SC Pinkafeld 8

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 Pinkafeld war die tonangebende Mannschaft

 Die Hausherren ließen schon zu Beginn der Begegnung keinen Zweifel aufkommen, wer der Herr im Hause ist und das Spiel gewinnen will. Aber in der 3. Minute eine Riesenchance für die Gäste. SVS-Goalgetter Roman Rasser rennt auf einmal der Pinkafelder Abwehr auf und davon, taucht halb rechts vor Goalie Andi Diridl auf, der den Winkel verkürzt und den Ball mit beiden Beinen entschärfen kann. Aber die Hausherren lassen mit einer Antwort nicht lange auf sich warten, Güssing-Tormann Martin Knar begeht einen kapitalen Fehler, als er einen Rückpass eines Mitspielers nicht richtig stoppen kann und ihm der Ball dabei vom Fuß springt. Gabor Hart schnappt sich den Ball, Flanke auf Anze Kosnik und der hat wenig Mühe die Flanke per Kopf über die Linie zu drücken. 1:0 (8.). In der 29. Minute ist es abermals Anze Kosnik, der wieder goldrichtig steht und eine präzise Flanke von Dominik Sperl zum 2:0 über die Torlinie drückt. Elfmeter für Pinkafeld! Goalie Martin Knar legt im Strafraum Gabor Hart und sieht dafür die Gelbe Karte. Bei Pinkafeld tritt Christoph Saurer zum Strafstoß an und Knar kann seinen Fehler wieder gut machen und den Ball aus der Ecke fischen. Mit der 2:0 Führung der Hausherren werden die Seiten gewechselt.

Pinkafeld weiter am Drücker

Pinkafeld drängt auf die Entscheidung. während Güssing wie in Halbzeit eins auf die Konterchance wartet. Die Hausherren mit der nächsten Chance, das Match vorzeitig zu entscheiden. Bei einem Kopfball behindern sich aber Dominik Sperl und Martin Aus der Schmitten gegenseitig, sodass einer der beiden dann den Ball am rechten Pfosten vorbeisetzt. Die Heimischen belagern weiterhin das Gästetor, aber das 3:0 wollte einfach nicht fallen.
Und wie es im Fußball oft so ist, in der 83. Minute erhält Roman Rasser an der Strafraumgrenze den Ball. mit einer Körpertäuschung lässt er einen Verteidiger stehen und bezwingt mit einem satten Schuss den Pinkafelder Schlussmann Andi Diridl. Nun flattern bei der Hotwanger-Elf die Nerven und Julian Laky hat mit seinem Kopfball den Ausgleichstreffer vor den Augen, der aber am Tor vorbeigeht. Pinkafeld gewinnt dann aber letztendlich doch verdient dieses Spiel, obwohl sie sich das Leben durch die vielen vergebenen Chancen in beiden Halbzeiten unnötig schwer machten.

Stimmen zum Spiel:

Florion Hotwanger, Trainer SC Pinkafeld

„Wir waren von Beginn an die bessere Mannschaft, habe es aber verabsäumt, nach dem 2:0 den Deckel zuzumachen, wir sind mit unseren Torchancen zu leichtfertig umgegangen und hätten in den Schlussminuten noch fast den Ausgleich kassiert. Vor dem Spiel war uns klar, dass wir heute drei Punkte einfahren müssen und das ist uns dann schlussendlich gelungen“.

Die Besten: Anze Kosnik (ST), Gábor Hart (M)

Trainer Hannes Winkelbauer, SV Güssing

„Über 90 Minuten gesehen ist der Pinkafelder Sieg aufgrund der vielen Torchancen verdient, leider konnte Roman Rasser in der 3. Minute seine Torchance nicht verwerten, ein frühe Führung hätte uns vielleicht gutgetan. So mussten wir nach zwanzig Minuten einem 0:2 Rückstand hinterherlaufen, wir verteilen in der Abwehr zu viele Geschenke. Meine Mannschaft hat bis zum Schlusspfiff brav gekämpft, der Einsatz und Wille war vorhanden und fast hätten wir in den Schlussminuten noch den Ausgleich geschafft“.

Die Besten: Mark Horvath (V), Michael Kulovits

 

 

 

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