Schmeichelhaftes Remis für Horitschon gegen Eltendorf

Der ASK Horitschon konnte sich mit den zwei Siegen in den letzten beiden Runden in der Burgenlandliga ein wenig vom Tabellenkeller absetzten und nun kommt das Tabellenschlusslicht, der SV Eltendorf in das heimische Stadion. Der Trainer der Gäste, Denis Kulovits hadert ein wenig mit dem Schicksal, „denn die letzten beiden Niederlagen waren sowas von unnötig, man hat sehr gut gespielt und doch knapp verloren“ Mal schaun, ob der Mannschaft heute die Glücksgöttin hold ist.

Kuriose erste Spielhälfte

Die Hausherren begannen so, wie es von ihnen erwartet wurde, sie starteten sofort mit dem Angriffsfußball und kamen durch ein Eigentor der Eltendorfer, verschuldet von Nik Wukitsevits (7.) mit 1:0 in Führung. Wer nun gedacht hatte, die Heimischen setzten ihren Sturmlauf fort, der sah sich getäuscht, denn fortan machte die Gäste das Spiel und die Spieler der Hausherren fielen in eine sogenannte Lethargie. Was natürlich zur Folge hatte, dass nun die Eltendorfer mehr vom Spiel hatten und dass die Kulovits-Elf mehr Tormöglichkeiten bekam und diese wurden dann von Marko Nikolic mit einem Doppelschlag in der 38. und 44. Minute genutzt,  was zur 2:1 Führung der Gäste führte. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt.

Hausherren kamen wie verwandelt aus der Kabine

Nun beherrschten die Hausherren wieder das Spielgeschehen auf dem Platz und drängten die Gäste in deren Spielhälfte zurück, während die Gäste auf Konter lauerten. Es dauerte aber bis zur 88. Minute, ehe die Bemühungen der Marzi-Elf belohnt wurden, eine Flanke von der linken Seite und Kapitän Klaus Lehrner steht goldrichtig und köpft den Ball ins lange Eck zum 2:2 Ausgleich (88.). Schlussendlich war es dank des späten Ausgleichtreffer ein etwas schmeichelhaftes Remis für die Hausherren.

Stimmen zum Spiel:

Hannes Marzi, Trainer ASK Horitschon

„Nach der frühen Führung haben wir eigenartigerweise abgeschaltet und haben das Ergebnis verwaltet, anstatt Druck auszuüben. In der Halbzeitpause habe ich mit meiner Mannschaft einige Dinge besprochen und wir haben dann in der zweiten Spielhälfte ein ganz anderes Gesicht gezeigt, haben aggressiver auf den Ausgleich gespielt, der uns dann auch kurz vor Spielende gelungen ist“.

Die Besten: Klaus Lehrner (A)

Denis Kulovits, Trainer SV Eltendorf

„Wir sind trotz des frühen Gegentores gut ins Spiel gekommen und sind verdient mit der 2:1 Führung in die Pause gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir es verabsäumt, einige gute Konter zu Ende spielen und haben dann wie schon in den letzten Begegnungen aus einer Standartsituation den Ausgleichtreffer bekommen und uns so um die Früchte unserer guten Arbeit gebracht. Aber meine Mannschaft hat gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können“.

Die Besten: Tobias Kossits (A), Nik Wukitsevits (M)

 

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