Kohfidisch bleibt mit dem glücklichen 1:0 Sieg auf dem 3. Tabellenplatz

Der ASKÖ Kohfidisch ist seit vier Spieltagen unbesiegt und weist die beste Heimbilanz in der Burgenlandliga auf und empfing den SV Sankt Margarethen im heimischen Stadion. Die Gäste haben das letzte Auswärtsspiel in Pinkafeld gewonnen und werden auch in Kohfidisch versuchen, wenigstens einen Punkt zu ergattern. Die Hausherren können sich bei einem Sieg im oberen Tabellendrittel festsetzen

Die Hausherren starten mit einer Offensive

Kohfidisch wollte gleich zu Beginn der Begegnung zeigen wer Herr mit Hause ist und bestürmte das Tor der Gegner vehement, was auch dann in der 17.Minute zum Torerfolg führte. Kevin Hasler stürmte an der Außenlinie, ein Stanglpass zurück zu Julian Binder (17.) und der schiebt das Leder ins lange rechte Eck zur 1:0 Führung für die Hausherren. In der 34. Minute musste Matthias Dürnbeck mit einer Bänderverletzung vom Platz, für ihn kam Dominik Ballwein. Die Heimischen bestimmten weiter das Spielgeschehen auf den Platz, von den Gästen aus Sankt Margarethen sah man bis zum Pausenpfiff keine nennenswerten Aktionen. Mit der knappen1:0 Führung der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Kohfidisch zog sich nun zurück

In der Halbzeitpause dürfte Trainer Christoph Mandl etwas lauter geworden sein, die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine und übernahmen das Spielgeschehen auf dem Platz. Die Hausherren hingegen verwalteten nun das Ergebnis, dabei lauerten sie aber immer auf Kontermöglichkeiten. Für die Heimischen hatten Julian Binder und Stefan Gaal große Tormöglichkeiten, sie scheiterten aber in eins-gegen-eins Situationen am Goalie der Gäste, Michael Wenzl. Die Mandl-Elf hatte auch ihre Tormöglichkeiten, scheiterten aber ein paar Mal am herausragenden Torhüter David Kraft. Mit diesem knappen Sieg bleiben die Hausherren weiterhin auf den dritten Tabellenplatz.

Stimmen zum Spiel:

Paul Toth, Sportlicher Leiter ASKÖ Kohfidisch

„Wir haben von Beginn an die ersten 25. Minuten sehr gut nach vorne gespielt und haben in dieser Zeit auch das 1:0 gemacht, bis zur Halbzeitpause haben wir das Match diktiert. Die Gastmannschaft hat ziemlich ruppig gespielt, das Foul an Matthias Dürnbeck hätte eine Rote Karte verdient gehabt. In der zweiten Halbzeit hatten wir genügend Torchancen, klar in Führung zu gehen, diese konnten aber unsere Stürmer nicht verwerten. Das Ergebnis war knapp, aber verdient und in drei Wochen fragt keiner mehr danach, wie die drei Punkte zustande kamen".

Die Besten: David Kraft (T),  Stefan Gaal (V) Mark Horvath (M)

Christoph Mandl, Trainer SV Margarehten

„Es ist mit unerklärlich, wie meine Mannschaft in der ersten Halbzeit gespielt hat, wie haben keinen Zugriff bekommen. In der Pause hat es dann ein gescheites Donnerwetter gegeben, ich habe umgestellt und Bojan Brezovac als zweite Sturmspitze eingewechselt, wir haben dann sehr gut gestürmt,  aber der Torhüter der Hausherren hat mit seinen augenscheinlichen  Arm - und Fußverlängerungen meine Stürmer zur Verzweiflung gebracht“.

 

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