Parndorfer Kantersieg vor der Winterpause: 6:0 Sieg gegen Sankt Margarethen

Der SV Sankt Margarethen kommt in der 16. Runde der Burgenlandliga mit der Empfehlung eine 3:1 Auswärtssieges gegen Pinkafeld zum SC/ESV Parndorf 1919 in das Heidebodenstadion. Beide Mannschaften haben bislang Höhen und Tiefen in der Meisterschaft erlebt, wobei die Hausherren bei den Erwartungen hinterherhinken, findet man sich derzeit nur auf dem 7. Tabellenplatz. Mit dem 6:0 hat sich Parndorf für die 2:1 Saisonauftakt-Niederlage gehörig revanchiert.

Tag des offenen Tores

Der Parndorfer Anhang, der heute ins Heidebodenstadion gekommen ist, braucht sein Kommen nicht bereuen, sie sahen Tore en Masse. Besser konnte die Partie für die Hausherren nicht beginnen, kaum hat Schiedsrichter Markus Kouba das Spiel angepfiffen, klingelte es schon im Kasten der Gäste. 1:0 durch David Dornhackl (2.) nach einem Freistoß.. Dann spielte sich Parndorf gegen komplett überforderte Gäste in einen Rausch:  Daniel Gruber (19.) stellte nach einem Alleingang auf 2:0, nach einem Freistoß steht Lubomir Urgela mutterseelenallein im Strafraume und hat keine Mühe, auf 3:0 zu erhöhen (28.) Die Hausherren blieben weiter am Drücker, die Verteidigung der Gäste hat heute das Prädikat „absolut Emmentaler“ verdient. So viele Löcher waren in der Abwehr vorhanden. Neun Minuten später das 4:0, eine schöne Kombination schloss Daniel Gruber (39.) mit einem Schuss ins lange Eck ab. Mit dem 4.0 für Parndorf wurden die Seiten gewechselt.

Parndorf gnadenlos

Anstatt sich nach Wiederanpfiff mit dem ohnehin schon mehr als ordentlichen Ergebnis zufrieden zu geben, legte die Hafner-Elf noch einmal einen Gang zu - mit der gleichen Konsequenz wie in der ersten Hälfte, wieder war es Lubomir Urgela (50.), der mit seinem zweiten Treffer nach einem Lochpass von Lukas Umprecht auf 5:0 erhöhte. Aber das Tore schießen war noch nicht zu Ende, auch Sebastian Leszkovich wollte sich in die Torschützenliste eintragen, einen Kracher von Lubomir Urgela konnte Torhüter Michael Wenzl nur abklatschen, und den Abpraller verwandelte er in der 66. Minute zum 6:0. Die Hausherren schalteten einen Gang zurück und danach schafften die Auswärtigen das, was zuvor viel zu lange nicht klappte: Sie unterbanden Parndorfs Direktspiel häufiger im Ansatz und standen näher an den Gegenspielern und kamen gelegentlich vor das Tor der Hausherren, aber ohne einen zählbaren Erfolg zu verzeichnen.

Stimmen zum Spiel:

Paul Hafner, Trainer SC/ESV Parndorf 1919

"Es war eine gute Partie, Einbahnfußball mit den nötigen Toren, es war ein, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg. In der Halbzeitpause habe ich der Mannschaft gesagt, so weiterspielen wie in der ersten Halbzeit, das hat sie dann auch befolgt".

Die Besten: Lubomir Urgela (ST), Lukas Umprecht (M), Daniel Gruber (M)

 

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