Hartmann sorgt für Klingenbachs Befreiungsschlag

Verlieren verboten heißt Devise für beide Mannschaften bei dieser Begegnung in der Burgenlandliga. Der ASKÖ Klingenbach empfing den ASK Horitschon im Heimischen Stadion. Die Pürk-Elf hat das letzte Heimspiel gegen Markt Allhau verloren, die Gäste hatten eine 5:0 Packung in Siegendorf bekommen. Es bleibt abzuwarten, wer von den beiden Teams die Niederlagen am besten weggesteckt hat. Die Hausherren behielten mit 1:0 knapp die Oberhand.

Es war ein typisches November-Fußballspiel

Bei schwierigen Bodenverhältnissen, der Platz war holprig und schmierig, begannen beide Mannschaften mit dem vorsichtigen Abtasten. Wie hatte Pürck im Vorfeld geunkt? "Es geht nur um den Sieg, nicht ums Schönspielen." Nun, fußballerisch war das Kellerduell wahrlich kein Leckerbissen - aber den erhofften Dreier gab es für den Aufsteiger. Der ASKÖ wagte sich nach verhaltenem Beginn etwas aus der eigenen Abwehr, blieb vorerst jedoch harmlos bis zur 36. Minute, ein langer Pass in die Tiefe, Alexander Hofleitner nimmt sich das Leder, kommt kurz vor dem Goalie noch einmal zum Ball und serviert ihn dem mitgepreschten Mario Hartmann (36.) fußgerecht, so dass dieser nur noch die Kugel ins leere Tor schieben muss. Danach passierte eine gute Viertelstunde nichts, viele Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten prägten das Geschehen und mit der knappen Führung der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Nun kam von den Gästen mehr Druck

Die Marzi-Elf übernahm nun das Kommando auf dem Platz und spielte sich auch einige Torchancen heraus, Sebastian Böhm und Patrick Derdak schafften es nicht, das Leder im Gehäuse der Klingenbacher unterzubringen. Des Weiteren gab auch noch einige halbe Torchancen für die Gäste, aber am Ende stehen die Horitschoner mit leeren Händen da, obwohl sie sich dem Spielverlauf nach wenigstens einen Punkt verdient gehabt hätten.

Stimmen zum Spiel:

Markus Pürck, Trainer ASKÖ Klingenbach

„Das Spiel hat genauso begonnen, wie wir uns es vorgestellt hatten, am Anfang mitspielen und dann mit hohen Bällen zu agieren. In der zweiten Halbzeit habe ich auf 4-1-4-1 umgestellt und wir haben den glücklichen Sieg in trockene Tücher verpackt“.

Die Besten: Bastian Horvath (ST), Stefan Schuller(T)

Hannes Mazi, Trainer ASK Horitschon

„Eine schwere Enttäuschung für uns, dass wir verloren haben, obwohl wir spielerisch die bessere Mannschaft waren, das Tor war meines Erachtens klar Abseits, aber der Schiedsrichter hat es nicht gepfiffen. Wir werden in der Winterpause daran arbeiten, dass wir im Frühjahr wieder in die Spur kommen und den Tabellenkeller verlassen können“

Die Besten: Sebastian Böhm (M), Patrick Derdak (ST)

 

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