Gerechtes 1:1 Remis zwischen Oberwart/Rotenturm und Horitschon

Die SpG Oberwart/Rotenturm sowie der Gast aus Horitschon haben in der Transferzeit mächtig aufgerüstet, nun stellt sich die Frage, welcher Trainer konnte mit den neuen Spielern ein homogenes Team formen. Die Papierform spricht für Einheimischen, wobei die Gäste immer für einen Überraschung gut sind

Die Heimischen versiebten gute Torchancen

Mehr als 300 Zuschauer wollten die Saisoneröffnung der Burgenlandliga miterleben und sahen von Beginn an eine druckvolle heimische Mannschaft, die auch ihr Torchancen hatte, die allsamt von Nico Binder, Thomas Herrklotz und Dominik Sperl vergeben wurden. Die Auswärtigen legten ihr Hauptaugenmerk auf die Verteidigung und Sicherung der eigenen Spielhälfte und kamen ohne Gegentreffer bis zum Halbzeitpfiff über die Runden. Mit dem torlosen Remis wurden die Seiten gewechselt.

Die Gäste wurden stärker

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien es so, als hätten die Hausherren den Faden verloren und Horitschon kam besser ins Spiel, was auch dazu führte, dass in der 60. Minute Kevin Varga nach einer gelungenen Kombination über die 1:0 Führung seiner Mannschaft jubeln konnte. Die Heimischen versuchten ihr Glück mit hohen Bällen in den Strafraum, sei es durch Freistöße oder Corner gewesen, aber die Abwehr der Marzi-Elf stand bombenfest und ließ keinen Treffer zu. In der 86. Minute musste Lukas Wessely, der vor 20 Minuten eingewechselt wurde, den Platz mit der Gelb Roten Karte vorzeitig verlassen. Vier Minuten später der Ausgleichstreffer, als ein wohltemperierter Eckball von Andreas Radics in Kilian Koch seinen Abnehmer fand und dieser zum vielumjubelten Ausgleich einköpfte. Summa summarum war es ein gerechtes Unentschieden, mit dem beide Mannschaften gut leben können.

Stimmen zum Spiel:

Christian Zach, Trainer SpG Oberwart/Rotenturm

"Im Endeffekt sind wir froh, dass wir einen Punkt gemacht haben, da wir den Ausgleichstreffer erst in der 90. Minute erzielt haben. Wir waren in der ersten Halbzeit Spielbestimmend, hatten auch einige gute Torchancen, nach der 1:0 Führung der Horitschoner habe ich einen Doppelwechsel gemacht und das System umgestellt und das hat uns schlussendlich einen Punkt gebracht".

Hannes Marzi, Trainer ASK Horitschon

"Das Spiel war wie zu erwarten recht schwierig für uns, wir waren grundsätzlich Defensiv eingestellt und das Spiel dem Gegner überlassen. In der Halbzeitpause habe ich die Fünferkette aufgelöst und sind dann besser ins Spiel gekommen, nun konnten wir auch nach vorne Akzente setzten und haben auch das Führungstor erzielt. Insgesamt eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft und ich bin sehr zufrieden".

Die Besten: Martin Haller (M) Klaus Lehrner (V)