Siegendorf wurde niedergekämpft: 2:1 Sieg für Deutschkreutz

Für den ASV Siegendorf ist es das erste Meisterschaftsspiel in der Burgenlandliga, nachdem man sich im ÖFB Cup gegen den LASK gut aus der Affäre gezogen hat. Der FC Deutschkreutz hat sein erstes Meisterschaftsspiel souverän gewonnen und man darf gespannt sein, wer von den beiden Titelaspiranten als Sieger vom Platz gehen wird.

Erste Halbzeit war ausgeglichen

Die Gäste begannen druckvoll und hatten die ersten Torchancen zu verzeichnen, ein Schuss von Michael Pittnauer wurde abgefälscht und landete im Toraus, David Thumberger lief allein auf das Tor der Hausherren zu, sein Schuss wurde aber gehalten. Optisch gesehen hatten die Hausherren mehr Ballbesitz, da sie den Ball in der Viererreihe laufen ließen, aber selten vor dem Strafraum der Heger-Elf auftauchten. Mit dem torlosen Remis wurden die Seiten gewechselt.

Deutschkreutz war effizienter

In der Halbzeitpause wurde in der Siegendorfer Mannschaft eine Blutauffrischung gemacht, es kamen drei neue Spieler auf den Platz, aber die Gäste kamen voller Elan aus der Kabine und hatten die nächste Torchance, als das Leder von der Torlinie weggeschlagen wurde, den daraus resultierenden Corner konnte Goalie Raphael Renger nicht festhalten, der Ball kam zu David Thumberger und der hatte keine Mühe, das 1:0 in der 59. Minute für die Gäste zu erzielen. Nur vier Minuten später tauchte David Thumberger allein vor dem Tor der Heimischen auf und es stand 2:0. Die Hausherren mussten nun alles in die Waagschale werfen, um der drohenden Niederlage zu trotzen, spielten Hopp oder Top und konnten in der 70. Minute durch Philipp Prosenik. den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Nur ein paar Minuten später knallte Prosenik den Ball an die Latte, das hätte der Ausgleichstreffer sein können. Die Kühbauer-Elf berannte weiterhin das Gehäuse der Auswärtigen, aber die Abwehr der Deutschkreutzer hielt dem Druck stand und rettete den knappen Sieg über die Runden.

Stimmen zum Spiel:

Josef Kühbauer, Trainer SV Siegendorf

Es war das erwartet schwere Spiel, es war für uns natürlich ein Nachteil, dass wir nach dem Spiel gegen den LASK innerhalb von drei Tagen wieder antreten mussten, es hat die Spritzigkeit gefehlt und meine Spieler waren im Kopf müde. Aber das soll keine Ausrede sein, Deutschkreutz hat verdient gewonnen. Abschließend möchte ich noch auf eine eigenartige Fußball- Regel hinweisen, es heißt, man kann fünfmal wechseln, aber man kann nur vier Feldspieler plus Tormann aufschreiben, so dass man im Prinzip nur vier Mal wechseln kann.

Dietmar Heger, Trainer FC Deutschkreutz

Wir hatten eine gute erste Halbzeit, wir wollten den Gegner von Beginn an unter Druck setzen, was uns auch gelungen ist, nur der Torerfolg ist ausgeblieben. In der Halbzeitpause habe ich meinen Spielern gesagt, wir werden uns nicht mit dem 0:0 zufriedengeben und wollen auf den Sieg spielen. Schlussendlich haben wir mehr gewollt, waren spritziger und haben den Sieg verdient. Der Mannschaft gehört für diese Leistung ein Pauschallob.

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