Güssing zerpflückt Sankt Margarethen auf eigenem Platz mit 4:0

Die Überraschungsmannschaft der Burgenlandliga in dieser noch jungen Saison ist zweifelsohne der SV Sankt Margarethen, sechs Punkte aus zwei Spielen hat man erreicht, wobei die Gegner mit Leithaprodersdorf und Pinkafeld beileibe keine schwachen Mannschaften waren. Der SV Güssing hat in seinen ersten vier Spielen zwei Remis geholt und er wird versuchen mindestens einen Punkt aus St. Margarethen mitzunehmen.

Beide Mannschaften zeigten sich offensiv

Es war in der ersten Zeit ein offensiver Angriffsfußball, den die beiden Mannschaften zeigten und die Hausherren hatten zwei hochkarätige Torchancen, in Führung zu gehen, einmal war es Alexander Wartha, der allein vor dem Goalie der Auswärtigen scheiterte, das andere Mal war es Philipp Reinisch, der ebenso am Goalie scheiterte. Die Auswärtigen machten es dann besser, in der 40. Minute setzte Roman Rasser nach, der Ball kommt zu Michael Kulovits und sein scharfer Schuss ins linke Eck war das 1:0 für die Güssinger. Mit dieser knappen Führung der Gäste wurden die Seiten gewechselt.

Die Hausherren wollten den Ausgleichstreffer

Mit dem Willen, den Ausgleichstreffer zu erzielen, verließen die Hausherren die Kabine, um dann in der 67. Minute in einen Konter reinzulaufen, David Sauhammel passte zu Julian Laky und es stand 2:0 für die Gäste, die Hausherren reklamierten vergeblich Abseits. Ab diesem Zeitpunkt ist die Mannschaft von Trainer Roman Fennes nicht mehr präsent auf dem Spielfeld und es zeigten sich Auflösungserscheinungen, sodass das 3:0 der Gäste durch Roman Rasser, der allein vor dem Torwart auftauchte diesen überwand die logische Folgerung war (76).  Last, but not least war es wiederum Julian Laky, der in der Nachspielzeit für den 4:0 Endstand sorgte. St. Margarethen ist nach den zwei Siegen zu Beginn der Meisterschaft nun unsanft auf den Boden der Realität geholt worden, Güssing hat mit einer sehr guten Leistung in der zweiten Spielhälfte verdient gewonnen.

Stimmen zum Spiel:

Roman Fennes, Trainer SV St. Margarethen

„Egal gegen wen man spielt, wenn keine 100% Laufbereitschaft vorhanden ist, dann passiert so ein 0:4. Wir haben bis zum 0:1 gut mitgehalten, aber ab dem zweiten, abseitsverdächtigen Gegentor ist meine Mannschaft total auseinandergefallen und hat sich aufgegeben“.

Hannes Winkelbauer, Obmann SV Güssing

„Wir haben unser Spiel fast 90 Minuten perfekt umgesetzt, die taktischen Vorgaben wurden von den Spielern genaueingehalten, und wir waren sehr effizient, was die Torausbeute anbelangt. Was unsere Stärke ist, wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader von 16 Spielern und jeder kann in der Stammformation spielen“.

Die Besten: Matthias Mulzet (T), Tobias Kossits (V) Michael Kulovits (M) Julian Laky (ST)

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