St. Margarethen knöpft Horitschon einen Punkt ab

Der ASK Horitschon kann nun endlich, corobabedingt, sein erstes Heimspiel in der 5. Runde der Burgenlandliga austragen. Als Gast kommt der SV Sankt Margarethen in das heimische Stadion. Beide Mannschaften haben ihr letztes Spiel jeweils 4:0 gespielt, wobei die Hausherren das Spiel in Kohfidisch gewonnen haben und die Gäste eine bittere Heimschlappe ertragen mussten. Der Papierform nach kann es nur einen Sieger geben.

Zerfahrener erster Durchgang

Beide Mannschaften begannen das Spiel vorsichtig, waren auf gegenseitigem abtasten programmiert, so dass bemerkenswerte Torraumszenen ausgeblieben sind. Einzig und allein tauchte Mario Wenzl einmal vor dem Tor der Heimischen gefährlich auf, konnte das Leder aber nicht im Tor unterbringen. Das Spiel plätschere so vor sich hin bis sich Dejan Lukic in der 29. Minute den Ball nahm, zwei Verteidiger der Gästemannschaft an der Strafraumgrenze aussteigen ließ und sein scharfer Schuss donnerte in die Maschen des Gehäuses der Auswertigen und es hieß 1:0 für Horitschon. Desweiteren hatte Manuel Steinwendter die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen, konnte aber das Leder nicht im Tor unterbringen. Die erste Halbzeit endetet so, wie sie begonnen hatte, es war ein müder Sommerkick und mit der knappen 1:0 Führung der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Hausherren wurden nun zielstrebiger

Voller Elan kamen die Hausherren aus der Kabine, mit dem Vorhaben im Gepäck, mehr Torchancen herauszuspielen und den knappen Vorsprung auszubauen, aber es wurden drei satte Chancen vergeben, so dass es zu keiner Resultats Veränderung kam. Im Gegenteil, die Marzi Truppe spielten einen Freistoß in die eigene Hälfte zurück, Mario Wenzl durchschaute den Plan und tauchte plötzlich allein vor dem Goalie der Hausherren auf und im zweiten Versuch konnte er ihn überwinden und es hieß 1:1 in der 59. Minute. Nach diesem Tor bekamen die Gäste ein wenig Aufwind, ohne aber daraus Kapitalschlagen zu können und so trennten sich beide Mannschaft nach 90 Minuten mit einem gerechten Remis

Stimmen zum Spiel:

Hannes Marzi, Trainer ASK Horitschon

Die erste Halbzeit kann so beschreiben, wie bezwinge ich mich selbst, es sind keine Iden von meiner Mannschaft gekommen, wir haben zwar haben die Führung erzielt aber nach dem Ausgleichstreffer war das Spiel entschieden. Wir haben in dieser Woche aus zwei Spielen einen Punkt geholt und das ist ein sehr dürftiges Ergebnis, in diesem Spiel haben wir zwei Punkte verloren.

 Roman Fennes, Trainer SV St. Margarethen

Nach dem Ausgleichstreffer wollten wir mehr, meine Spieler haben sozusagen Harakiri gespielt, Mann gegen Mann, aber es ist gut ausgegangen und wir haben einen Punkt mit auf die Heimreise genommen.

Die Besten: Michael Wenzl (T) Philipp Reinisch (M)