Auswärtsdreier gegen Güssing – Horitschon setzt sich im Mittelfeld der Tabelle fest.

Für den SV Güssing wird es langsam Zeit, den ersten Dreier im heimischen Stadion einzufahren, will man nicht noch mehr in den Tabellenkeller der Burgenlandliga abrutschen. Die Gäste aus Horitschon können bereits zwei Auswärtssiege aufweisen und sie werden die Punkte nicht ohne Gegenwehr in Güssing abgeben. Die Zuschauer können sich auf eine spannende Begegnung freuen.

Gäste dominierten in der ersten Halbzeit

In der ersten Halbzeit waren die Gäste die dominierende Mannschaft, sie zeigten einen erfrischenden Offensivfußball und kamen so auch zu etlichen Torchancen. Es war Dejan Lukic, dem es nicht gelang, den Ball im Tor der Hausherren unterzubringen, zweimal in aussichtreicher Position und einmal konnte er einen Penalty nicht verwandeln. Die Hausherren beschränkten sich auf die Defensive und das Verhindern von Tore,  was ihnen bis knapp vor dem Pausenpfiff auch gelang, aber dann war es Manuel Baumgartner, der nach einem zielgenauen Zuspiel von Martin Haller, der drei Spieler der Heimischen aussteigen ließ, zum 1:0 für die Gäste einnetzte. Mit der knappen Führung der Auswärtigen wurden die Seiten gewechselt.

Güssing startet Generaloffensive

In der zweiten Halbzeit waren dann die Hausherren am Zuge und die Auswärtigen agierten aus einer kompakten Abwehr heraus und sie lauerten auf Konter. Für die Hausherren begann nun ein Sturmlauf auf das gegnerische Tor, man spielte sich auch gute Torchancen heraus, die aber keinen zählbaren Erfolg brachten. In der 70. Minute hatte Roman Rasser die größte Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen, als er alleine auf den Goalie der Horitschoner zusteuerte und das Leder dann neben den Pfosten ins Toraus schoss. Aber auch die Gäste hatten ihre Torchancen, der knapp zuvor eingewechselte Manuel Steinwendter vergab zweimal alleinstehend vor dem Güssinger Tor. Mit diesem Sieg haben sich die Auswärtigen in das Mittelfeld der Tabelle absetzen können.

Stimme zum Spiel:

Joel Putz, Sportlicher Leiter ASK Horitschon

„In der ersten Halbzeit haben wir alles im Griff gehabt, waren klar überlegen, konnten aber unsere Torchancen nicht verwerten. In der zweiten Halbzeit wurden wir in die Defensive gedrängt und konnten nur noch auf Konter lauern, haben aber im Endeffekt verdient gewonnen“.

Die Besten: Martin Haller, (M), Patrick Landl (V) (Alle Horitschon)