Klingenbach drehte das Spiel in den letzten 10 Minuten

Für den ASKÖ Klingenbach heißt es im Spiel gegen den SC Bad Sauerbrunn verlieren verboten, ansonsten droht ein festsetzten in der gefährlichen Zone der Burgenlandliga. Die Gäste haben am Dienstag im Nachtragsspiel eine empfindliche 2:5 Heimniederlage gegen Deutschkreutz einstecken müssen, es bleibt abzuwarten, wie die Gäste diese Schlappe verdaut haben. Es wurde eine außerordentlich spannende Partie, die erst in den Schlussminuten zugunsten der Heimischen entschieden wurde.

Es war eine ziemlich lahme erste Halbzeit

Beide Mannschaften begannen das Spiel mit äußerster Vorsicht, spielten auf abwarten, um zu sehen, was der Gegner vorhat, dadurch neutralisierten sich beide Mannschaft und es gab kaum nennenswerte Aktionen oder Kombinationen. Eine Torchance hatten die Hausherren nach einem Angriff, als Dilber Aujla einen scharfen Stanglpass spielte, aber die Verteidigung der Hausherren entschärfte diese Hereingabe, die Gäste hatten einen Lattenlupfer von Tomas Kubik zu verzeichnen, ansonsten blieben torgefährliche Aktionen Mangelware. Mit dem torlosen Remis wurden die Seiten gewechselt.

Nun kam endlich Bewegung ins Spiel

Die erste Aktion setzten die Gäste, als ein Bad Sauerbrunner Spieler im Strafraum gefoult wurde, den fälligen Elfmeter verwandelte Tomas Kubik souverän zur 1:0 Führung der Gäste.(49.) Dieses Tor schien die Hausherren aufzuwecken, eine Granate von Mario Toth landete an der Oberkante der Torlatte, ein paar Minuten später verfehlte ein Schuss von Philipp Grafl das Gehäuse der Gäste nur knapp. Nach dem Rückstand mussten die Hausherren die Deckung etwas lockern und die Kremser-Elf startete einen Konter und war durch Philip Knotzer im Abschluss zur 2:0 Führung erfolgreich. Zu diesem Zeitpunkt schien das Match für die Heimischen verloren zu sein, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, so geschehen ab der 78. Minute, als die Heimischen zwei große Torchancen vorfanden, einmal ging ein Volley von Stefan Reinhalter knapp über das Tor, das andere Mal reagierte der Goalie der Auswärtigen, Markus Böcskör, großartig. Den aus dieser Aktion entstandenen Corner verwandelte Mario Toth nach einer Kopfballverlängerung per Dropkick zum 1:2 Anschlusstreffer. Nun hatten die Hausherren Blut geleckt und eine weite Flanke von Alexander Hofleitner landete auf dem Kopf von Thomas Klemenschitz und es hieß 2:2. Wer nun gedacht hat, die Hatzl-Elf will das Remis über die Zeit bringen, der sah sich getäuscht und in der Nachspielzeit war es der kurz zuvor eingewechselte Marco Laubner, der eine Kopfballverlängerung von Thomas Klemenschitz zum nicht mehr für möglich gehaltenen Siegestreffer einnetzte.

Stimmen zum Spiel:

Wolfgang Hatzl, Trainer ASK Klingenbach

„Solche Spiele hat man nicht alle Tage, die Mannschaft hat eine außerordentliche Moral bewiesen und wir haben heute das Quäntchen Glück gehabt, dass man ab und zu zum Siegen braucht.“

Die Besten: Marco Laubner, (ST), Stefan Reinhalter (M),

Heinz Kremser, Trainer SC Bad Sauerbrunn

„Das war sicherlich einer meiner bittersten Niederlagen in meiner langjährigen Trainerkarriere, wir haben bis zur 80. Minute mit 2:0 geführt und alles war bis dahin in Ordnung, dann haben die Klingenbacher die Körpergröße einiger ihrer Spieler voll ausgenutzt und haben nur noch hohe Bälle in den Strafraum geflankt und daraus resultierten auch die drei Gegentore, die schlussendlich zur Niederlage geführt haben.“

 


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