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Herrklotz-Doppelpack bringt den 2:1 Sieg über Horitschon

Frisch ausgeruht erwartete der SV Oberwart im heimischen Informstadion den Gast aus Horitschon, der mit der Empfehlung eines 4:0 Sieges gegen Oberpetersdorf in der letzten Runde der Burgenlandliga aufwarten kann. Die Hausherren hatten die Gäste nicht unterschätzt, mussten aber ihr ganzes Können aufbieten, um als Sieger vom Platz zu gehen. Erst die Gelb-Rote Karte für den Horitschoner Patrick Landl in der 64. Minute brachte die Hausherren auf die Siegesstraße.

Oberwart tat sich in der ersten Halbzeit schwer

Die Horitschoner waren für die Hausherren der erwartet unangenehme Gegner, die mit einer gewissen Härte den Spielfluss der Oberwarter unterbrechen wollten, drei Gelbe Karten innerhalb 12 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit zwei sehr gute Torchancen, konnten diese aber nicht verwerten. Somit wurden mit dem torlosen Remis die Seiten gewechselt.

Gelb-Rote Karte für Patrick Landl, Horitschon

Zu Beginn der zweiten Halbzeit taten sich die Hausherren noch immer schwer, richtig ins Spiel zu kommen, es fehlte der letzte Pass. In der 63. Minute dann die Gelb-Rote Karte für den Horitschoner Patrick Landl, eine numerische Schwächung für die bis zu diesem Zeitpunkt wacker kämpfenden Gäste. Aber es ist bezeichnend, dass der Führungstreffer in der 75. Minute aus einem Penalty resultierte, Lukas Kantauer wird im Strafraum gefoult und den Strafstoß verwandelte Thomas Herrklotz souverän zur 1:0 Führung der Hausherren. Der eingewechselte Dominik Sperl erobert in der 86. Minute an der Mittellinie den Ball und spielt einen herrlichen Querpass auf Lukas Zapfel. Der Youngster schießt nicht selbst, sondern lässt abtropfen und Herrklotz macht mit seinem 14. Saisontreffer zum 2:0 den Deckel drauf. In der Nachspielzeit bekamen die Gäste noch einen Hand-Elfmeter zugesprochen, den Manuel Baumgartner sicher zum 1:2 Endstand verwandelte.

Florian Hotwagner, Trainer SpG Oberwart / Rotenturm:

„Wir waren spielbestimmend, die Gäste haben gut verteidigt, darum haben wir uns in der ersten Halbzeit schwergetan. Die Gelb-Rote Karte für einen Horitschoner Spieler hat uns natürlich in die Karten gespielt, ab diesem Zeitpunkt haben wir das Spiel kontrolliert, aber ohne eine überzeugende Leistung geboten zu haben. Die Hauptsache sind die drei Punkte, am Montag fragt niemand mehr danach, wie diese Punkte errungen worden sind.“

Die Besten: Laszlo Sütö (V), Thomas Herrklotz (ST)

Hannes Marzi, Trainer ASK Horitschon:

„Hut ab vor meiner Mannschaft und deren Leistung, wir haben Oberwart lange Paroli geboten. Die Schiedsrichterleistung war für mich skandalös, eine Gelb-Rote Karte für ein Handspiel im Mittelfeld zu geben, was gar nicht eindeutig war, hat das Spiel entschieden und uns zumindest einen Punkt gekostet. Nach den vorhandenen Torchancen hätten wir zur Halbzeit mit 2:0 führen müssen. Pauschallob an die gesamte Mannschaft für die gezeigte Leistung.“

 

 

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