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Kohfidisch entschied das Kellerderby mit einem knappen 2:1 Sieg gegen Sankt Margarethen

Die unmittelbaren Tabellennachbarn am Tabellenende der Burgenlandliga kreuzten in Kohfidisch die Klingen. Man braucht kein Prophet sein, um vorauszusagen, wenn die Gäste aus St. Margarethen das heutige Spiel verlieren, werden sie für die nächste Zeit die rote Laterne behalten. Es war kein berauschender Fußballabend, was den Zuschauern vorgesetzt wurde, geschuldet den Tabellenplätzen der beiden Vereine, es war umgeben von Nervosität, es gelangen kaum Kombinationen und die Hausherren konnten froh sein, dass der Anschlusstreffer so spät gefallen ist.

Hausherren mit leichten Vorteilen

250 Zuschauer wollten diesen Kampf am Tabellenende sehen und was Einsatzwille und Zweikampfverhalten betraf, wurden sie nicht enttäuscht. Die Hausherren erspielten sich eine leichte Feldüberlegenheit und kamen in der 35. Minute zum 1:0 Führungstreffer, als Kevin Hasler das Leder zielgerecht zu Julian Binder spielte und der aus spitzem Winkel einnetzte. Die Gäste hatten auch vereinzelte halbe Torchancen, die Hundertprozentigen blieben beiderseits Mangelware, sodass mit der knappen 1:0 Führung der Hausherren die Seiten gewechselt wurden.

Es wurde ein Spiel auf Augenhöhe

In der zweiten Halbzeit konnten die Gäste das Spiel offener gestalten, da die meisten Kombinationen an den Strafraumlinien endeten. Das 2:0 entsprang aus einem scharfen Schuss auf das Tor der Gäste, der Ball konnte nur kurz abgewehrt werden und den Abpraller befördert Thomas Polzer in der 56. Minute mit der Schuhspitze ins Gehäuse der Auswärtigen. Dieser Treffer mobilisierte bei den Auswärtigen neue Kräfte und sie kamen reihenweise zu guten Tormöglichkeiten, dreimal hatte der eingewechselte Thorsten Lang einen Treffer vor den Füßen. Als in der 88. Minute Elias Schmidl den Anschlusstreffer erzielte, brannte es anschließend lichterloh im Strafraum der Hausherren, aber der Ausgleich wollte sich nicht einstellen, so fuhr man trotz einer guten Mannschaftsleistung mit leeren Händen nach Hause. Mitteilungswert ist die gute Leistung vom jungen Schiedsrichter Jan Uwe Thiel, der in diesem Kellerduell nur zweimal die Gelbe Karte zückte und das Spiel gut in Griff hatte.

Paul Toth, sportlicher Leiter ASK Kohfidisch:

„Es war ein Spiel, wie man es gewohnt ist, wenn der Vorletzte gegen den Letzten der Tabelle spielt. Schlussendlich haben wir das Spiel verdient gewonnen, wir waren um das eine Tor besser, obwohl es in den Schlussminuten noch einmal spannend wurde und wir auch den Ausgleichstreffer hätten bekommen können.“

Die Besten: Kevin Hassler (ST), Mark Horvath (V).

Roman Fennes, Trainer St. Margarethen:

„Wir haben nach dem 1:2 Anschlusstreffer drei hochkarätige Torchancen gehabt, um den Ausgleichstreffer zu erzielen, aber der Fußball bewahrheitet sich immer wieder, wenn du unten stehst, ist dir das Glück abhandengekommen. Meine Mannschaft hatte brav gekämpft und hätte sich einen Punkt verdient.“

 

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