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7 Volltreffer – ASV Siegendorf zerlegt die FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach

Eine scheinbar leichte Aufgabe wartete auf den Tabellenvierten in der 9. Runde der Burgenlandliga, der Vorletzte der Tabelle erscheint im SVETA-GROUP SPORTPARK SIEGENDORF zu Besuch. Aber die Hausherren sind vorgewarnt, hat es für Pinkafeld erst in der Nachspielzeit gegen Oberpetersdorf/Schwarzenbach zu einem Sieg gereicht. In einer furiosen zweiten Halbzeit demontierte der ASV Siegendorf den Gast aus Oberpetersdorf/Schwarzenbach mit 7:0 und bleibt mit dem Führungsduo auf Tuchfühlung.

Die Hausherren begannen verhalten

Kaum hatte der Schiedsrichter das Spiel angepfiffen, gab es eine verletzungsbedingte Auswechslung, für Tomislav Ivanovic kam Florian Frithum ins Spiel. Die Begegnung plätschert so vor sich hin, als alle vom Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Jozo Katava aufgewacht sind, Ivan Kovacec nahm die Chance wahr und es hieß 1:0 für die Hausherren. Wer nun gehofft hatte, dass nun Bewegung ins Spiel kommt, sah sich getäuscht, die einen wollten nicht, die anderen konnten nicht, so blieb es weiterhin ein den Temperaturen angepasster Sommerkick. Mit der knappen 1:0 Führung der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Gardinenpredigt in der Pause von Trainer Marek Kausich

Wie verwandelt kamen die Spieler der Einheimischen aus den Kabinen, nun strotzten sie voller Elan und in der 51. Minute das 2:0 durch Simon Buliga, der mit einem satten Schuss die Führung ausbaute. In der 63. Minute begannen die Hausherren mit dem bunten Torreigen, Florian Frithum erhöhte auf 3:0, vier Minuten später überlupfte der gerade zuvor eingewechselte Lukas Secco den Goalie der Gäste zum 4:0 und weil es so schön geklappt hat, zwei Minuten später in der 69. Minute wiederum ein Lupfer von Secco und es hieß 5:0. Christian Stanic wollte auch am Torreigen teilhaben und er erhöhte in der 71. Minute auf 6:0. Das waren innerhalb von acht Minuten vier Tore und es kam noch schlimmer für die Gäste, den Treffer zum 7:0 steuerte Daniel Haring mit seinem Eigentor in der 78. Minute bei. Alles in allem ein Schützenfest gegen die in der zweiten Spielhälfte völlig überforderten Auswärtigen.

Marek Kausich, Trainer ASV Siegendorf:

„Wir haben die erste Halbzeit völlig verschlafen, nach dem 1:0 ist etwas im Kopf der Spieler passiert, sie haben träge gespielt, sich nicht bewegt, es war keine Lockerheit vorhanden. Das habe ich in der Halbzeit in der Kabine angesprochen und völlig verändert hat die Mannschaft in der zweiten Spielhälfte agiert. Trotz des hohen Sieges war das spielerische Auftreten meiner Mannschaft noch nicht optimal. Wenn wir mit der Leistung der ersten Halbzeit in Oberwart antreten, nimmt das kein gutes Ende für uns.“

Der Beste: Lukas Secco (ST)

Markus Schmidt, Trainer FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach:

„Wir mussten stark ersatzgeschwächt die Reise nach Siegendorf antreten, haben uns in der ersten Halbzeit gut gehalten, in der Halbzeit haben wir ausgemacht, dass wir so weiterspielen, um kein Tor zu bekommen. Als ich in der 60. Minute den zweiten Reservespieler einwechseln musste, war es um uns geschehen und Siegendorf erzielte die Tore am laufenden Band. Mit der ersten Elf hätten wir Siegendorf Paroli bieten können, denn so berauschend haben die nicht gespielt.“

 

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