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Krake David Oprodovsky lässt Leithaprodersdorf verzweifeln: 3:1 Sieg für Bad Sauerbrunn

Nach dem zweiten Saisonsieg in der Burgenlandliga wollte der SV Leithaprodersdorf gegen die Gäste aus Bad Sauerbrunn einen weiteren Sieg folgen lassen. Die Gäste benötigten dringend Punkte, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen. Was sich auf dem Spielfeld in der Leitharena zutrug, kann man als einzigartig bezeichnen, die Hausherren hatten zehn hochkarätige Torchancen und konnten nur eine davon in ein Tor ummünzen, das Ergebnis war eine 1:3-Niederlage der Heimischen.

Leithaprodersdorf stürmte los, als gäbe es kein Morgen

Von Beginn an spielte nur eine Mannschaft und das waren die Heimischen, eine kurze Auflistung der ersten Torchancen für die Benes-Elf: Minute 12. Leotrim Saliji Stangenschuss, eine Minute später läuft Dejan Lukic allein auf Torhüter David Oprodovsky zu und der Goalie hält, der Abpraller kommt zu Leotrim Saliji und sein Kopfball auf das leere Tor wird von einem Bad Sauerbrunner Spieler von der Torlinie weggeschlagen. So könnte man das seitenlang weiterschreiben, aber kurzgefasst, es wurde kein Tor erzielt. Einen großen Anteil an der Nullnummer bis zur Pause hatte David Oprodovsky, der die Stürmer der Hausherren zur Verzweiflung brachte. Von den Gästen war bis auf eine Torchance von Tomas Kubik nicht viel zu sehen, sodass mit dem torlosen Remis die Seiten gewechselt wurden.

Die Hausherren stürmten weiter

Wie schon in Spielhälfte eins vergaben die Hausherren etliche hochkarätige Torchancen und in der 68. Minute bewahrheitete sich die abgedroschene Fußballweisheit: “Wer vorne keine Tore schießt, bekommt sie“ und Thomas Ofner bestätigte diese Fußballweisheit und erzielte das 1:0 für die Gäste. In der 70. Minute der langersehnte Ausgleichstreffer für die Hausherren, Filip Chromy, der nach einer Kopfballabwehr vom Goalie der Auswärtigen den Ball im Tor der Gäste unterbrachte. Nun dachten alle Zuschauer, dass der Bann der Torchancenvernichtung gebrochen wäre, aber mitnichten, denn eine kuriose Situation führte zu einem Freistoß der Gäste, ein Spieler der Hausherren, der sich zum Aufwärmen hinter dem eigenen Tor befand, spielte den Ball knapp vor der Corner-Linie zurück auf den eigenen Torwart, der Linienrichter zeigte den Verstoß an und der daraus resultierende Freistoß ergab das 2:1 durch Maximilian Estl für die Kremser-Elf. Christoph Krenn erzielte in der Nachspielzeit den 3:1-Endstand und machte in einem äußerst kuriosen Spiel den Deckel drauf.

Peter Benes, Trainer SV Leithaprodersdorf:

„Was sich heute auf dem Spielfeld zutragen hat, kann man in kein Buch schreiben, in der ersten Halbzeit sechs 100%ige Torchancen, in der zweiten Halbzeit dito. So ein Spiel habe ich noch nie während meiner langen Trainerlaufbahn erlebt und man kann nicht von Pech sprechen, sondern vom Unvermögen meiner Spieler."

Heinz Kremser, Trainer SC Bad Sauerbrunn:

„Es war ein ganz komisches Spiel, bei uns überwiegt natürlich die Freude, dass wir auswärts drei Punkte gemacht haben. Es hätte nach 20 Minute 3:0 für Leithaprodersdorf stehen können, unser Torhüter hat uns vor einem Rückstand bewahrt. Nach dem 1:1 wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, eine kuriose Situation in der 85. Spielminute hat uns dann den Sieg beschert.“

Die Besten: David Oprodovsky (T), Maximilian Estl (M)

 

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